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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 12:11

Ich kann erst am Nachmittag losfahren und das ist auch der Grund, weshalb ich vorgezogen habe nicht so weit weg zu fahren. Am Samstagmorgen habe ich um 9:45 ein Rennen in Ecublens (VD). Anschließend fahre ich sofort nach Hause, nehme eine Dusche und mache mein Mittagessen. Ich muss noch ein paar Sachen zusammenpacken, aber im Grunde ist alles vorbereitet. Ich war in der Woche davor auf Geschäftsreise in Deutschland und England, so dass ich schon das Wochenende davor alles gepackt habe. Ich lade alle Sachen ins Auto ein und fahre um 14:00 los.

Heute ist der 14. Juli, ein Nationalfeiertag in Frankreich. Ich gehe davon aus, dass alle Geschäfte geschlossen sind. Manchmal sind am Sonntagmorgen die Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Erstaunlicherweise sind unterwegs aber sehr viele Läden auch am Sonntagnachmittag geöffnet, leider spielt der Aldi bei solchen Aktionen nie mit.

Ich fahre die Route, die ich schon bei der Fahrt nach le Thor erarbeitet habe. Zuerst geht es also auf der Autobahn am Flughafen Genf vorbei, dann weiter nach Chancy. Auf der Straße nach Chancy lege ich noch einen Tankstopp ein. Von Chancy geht es über Vallerey nach Frangy und Rumilly nach Gresy-sur-Aix weiter. In Gresy-sur-Aix hat sogar der Decathon auf. Es leuchtet mir ja gerade noch ein, dass die Supermärkte offen sind, damit die Leute am Wochenende ihre Lebensmittel einkaufen können, den Decathon am Feiertag zu öffnen kommt mit hingegen schon merkwürdig vor. Da ich zügig zum Urlaubsort fahren will, halte ich hier allerdings nicht an, sondern fahre hier auf die Autobahn.

Ich bin relativ müde, so dass ich keine Lust mehr habe weiter auf der Landstraße zu fahren, sondern bleibe bis Grenoble auf der Autobahn. Ich fahre wie gewohnt über die Südumfahrung von Grenoble und dann weiter auf die Autobahn Richtung Sisteron. Ich verspreche mir keinen großen Vorteil, die Autobahn bis Monestier de Clermont zu benutzen, so dass ich in Vif bei der letzten freien Abfahrt bereits abfahre. In Vif biege ich dann auf die D 8 ab und fahre über Le Gua, Saint-Barthélemy und Miribel-Lanchâtre nach Saint-Guillaume. Die Straße führt in Richtung Monestier de Clermont. Ich fahre dann aber nach rechts in Richtung Gresse en Vercors. Zwischendurch findet das Navi auf einmal in einer Schucht keinen Satellitenempfang. Glücklicherweise findet es kurz vor Gresse en Vercors seine Orientierung wieder. Der Ort ist aber sowieso nicht so groß und ich habe mir bereits vor der Abfahrt den Ortsplan angesehen, so dass ich bereits eine ungefähre Vorstellung habe wo es hingeht.

In Gresse biege ich rechts ab, um zur Residence „les Dolomites“ zu fahren. An der Wohnanlage findet sich unmittelbar keine Parkgelegenheit, es gibt aber davor einen großen öffentlichen Parkplatz. Ich gehe zur Rezeption von Franceloc und melde mich an. Ich muss hier noch 5,39 € Taxe de Sejour bezahlen und eine Kaution von 200 € hinterlegen. Die 200 € muss man bei jedem Mal hinterlegen. Es gibt es hierfür 3 Möglichkeiten:

  • Die Hinterlegung eines Schecks: das fällt bei mir aus, da ich keine Schecks habe. In der Schweiz und Deutschland ist so etwas eigentlich nicht üblich, während in Frankreich Schecks gang und gäbe sind.
  • Hinterlegung von 200 € in Cash
  • Hinterlegung einer Kreditkartennummer

Interessanterweise geht hier nur neben dem Scheck die Hinterlegung einer Kreditkarten Nummer. Bei anderen Franceloc Niederlassungen wird das hingegen abgelehnt und man kann dann nur Bargeld hinterlegen.

Da der Parkplatz vom Apartment relativ weit entfernt ist (etwa 250 m), dürfen die Mieter zum be- und entladen der Fahrzeuge vor den Häusern parken, müssen aber anschließend den Wagen aber wieder auf den öffentlichen Parkplatz zurückstellen.

Das Apartment ist schnell eingeräumt. Das Apartment ist im 2. Stock und hat einen Balkon mit Blick auf den Crête du Bisou. Das Apartment ist mit 20 m² nicht gerade groß. Die Ausstattung ist einfach. Es gibt ein Badezimmer mit Badewanne und Toilette, eine Steckdose gibt es hier nicht, überhaupt wurde etwas mit den Steckdosen gespart, als das Apartment entworfen wurde.

Das Wohnzimmer hat eine Couch, das als Bett benutzt wird und einen Holztisch mit zwei Holzstühlen. In der Ecke gibt es einen Kochbereich mit zwei Kochplatten, einer Spüle und dem Kühlschrank. Ferner gibt es eine Mikrowelle. Oberhalb und unterhalb gibt es Küchenschränke in denen sich das Geschirr befindet. Ein kleiner Fernseher steht hier auch, allerdings muss man für seine Benutzung extra was bezahlen.

 

DSC04073


Das Wetter ist heute ganz ordentlich. Die Sonne scheint, allerdings sind ein paar Wolken am Himmel. Ich habe allerdings den Eindruck, dass es hier auf 1250 m nicht besonders warm ist.

Ich gehe noch ein bisschen herum, da ich noch zum Auto gehen muss, weil ich da das Spüli vergessen habe. Ich bereite anschießend das Abendessen zu. Ich bin heute ziemlich müde, so dass ich um 20:30 bereits ins Bett gehe.

 

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