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20. Februar 2012 1 20 /02 /Februar /2012 06:43

Höhenunterschied: 750 m

Höchster Punkt: 1709 m

Dauer: 5 h.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: großer Höhenunterschied

 

Das Wetter ist heute sonnig und wolkenfrei. Ich gehe direkt vom Campingplatz los, um auf die Charande zu steigen. Normalerweise kann man auf der D218 in Richtung Tunnel de Mortier fahren, dort eine Forststraße benutzen und dann von la Molière zur Charande hochsteigen.

 

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An saftigen Kräuterwiesen vorbei gehe ich in das Weiler Le Bouchet. Dort geht es über einen Feldweg zu la Cascade. Hier gibt es einen kleinen Wasserfall. Auf dem Feldweg geht  es weiter nach Bellecombe (1189 m). Hier gibt es 2 Möglichkeiten, um zum Pas de Bellecombe aufzusteigen. Nach rechts geht es im Wald etwas gemächlicher bergauf.

 

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Ich gehe jedoch direkt nach links, wo es steil den Berg herauf geht. Ich kreuze die Forststraße und gehe weiter bergauf. Schließlich komme ich bei le Relais (1652 m) in unmittelbarer Nähe des Pas de Bellecombe an.

 

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Ich befinde mich auf dem Kamm der zur Charande führt. Von hier bietet sich eine phantastische Aussicht auf die gegenüberliegenden Berge Moucherotte, Pic St. Michel.

Links gehe ich weiter zur Charande weiter. Unterhalb der Felsen liegen Wiesen, auf denen Kuhherden grasen. Der Kammweg führt mich schließlich la Molière. Auf dem Kammweg ist ziemlich viel los. Zum einen liegt das natürlich an der großartigen Aussicht, zum anderen fahren viele Leute mit dem Auto nach la Molière, von wo aus dieser Wanderweg ziemlich einfach ist. Der Parkplatz von la Molière ist auch dementsprechend gut frequentiert.

 

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Ab la Molière steige ich in Richtung Villeneuve nach la Carrière ab. Über le Grand Champ, Combe Payraud, geht es wieder zum Wasserfall oberhalb von le Bouchet zurück. Der Weg führt größtenteils im Wald und obwohl es zwischen la Carrière und la Cascade kaum einen Höhenunterschied gibt geht es ziemlich bergauf und bergab.

 

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Auf dem gleichen Weg wie auf dem Hinweg gehe ich über le Bouchet und le Cornet zum Campingplatz zurück.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 22:12

 

Höhenunterschied: 530 m

Höchster Punkt: 1901 m

Dauer: 3 h 30 min.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: keine

 

Heute Morgen ist es erstmals richtig schönes Wetter. Es scheint nicht nur die Sonne, auch sind die Berge in der Umgebung nicht eingenebelt wie gestern. Ich beschließe deshalb den Moucherotte zu besteigen. Es gibt zwei Möglichkeiten auf diesen Berg zu kommen: entweder der Aufstieg von St.-Nizier du Moucherotte oder über La Sierre, Skistation oberhalb von Lans-en-Vercors. Ich entscheide mich für letztere Variante, da sie kürzer ist und mit weniger Höhenmetern verbunden ist.

Um 8 Uhr 20 geht es los in Richtung Lans-en-Vercors. Von dort fahre ich nach oben in Richtung Skigebiet La Sierre. Oben angekommen parke ich an der Straße, was kein Problem ist, da die Straße hier breit genug ist. Es gibt noch einen großen Parkplatz, der wird aber wohl nur zur Hauptreisezeit und im Winter geöffnet. Der Ausgangspunkt der Wanderung liegt bei 1389 m. Bei einer Wanderung von Saint-Nizier du Moucherotte hätte ich über 200 zusätzliche Höhenmeter machen müssen. Zuerst gehe ich über den Parkplatz und durch den Wald in Richtung les Virets. Nachdem ich beim letzten Skilift vorbei gelaufen bin kommt 300 m dahinter ein Abzweig vom Hauptweg. Ich gehe nach links auf den nicht ausgeschilderten Weg. Nach ungefähr 500 m kommt dann der Pas de la Tinette, wo ich dann wieder auf markierte Wege stoße und bergauf gehe. Ich komme schließlich auf einen größeren Weg, der über die Combe de St.-Nizier zum Moucherotte führt. Zwischendurch sehe ich vom Weg aus ein Murmeltier, das sich aber schnell verflüchtigt.

 

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Am Moucherotte bietet sich eine phantastische Aussicht. Unten im Tal liegt Grenoble. Rückwärtig sieht man den Pic St.Michel. Zum Greifen nahe sind die Alpen mit ihren schneebedeckten Gipfeln zu sehen. Am Mocherotte gibt es eine Orientierungstafel und ferner eine Bank auf der man gemütlich die schöne Aussicht genießen kann. Das Wetter ist sehr gut. Gelegentlich ziehen im Tal ein paar Nebelschwaden vorbei.

 

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Der Rückweg geht bis zur Combe de St.-Nizier auf dem gleichen Weg. An der Combe de St.-Nizier verlasse ich den Weg und biege links in Richtung Abri des Ramées und les Virets. Anstatt rechts dem Hauptweg zu folgen, gehe ich in les Virets geradeaus auf einem Forstweg weiter. Er führt etwas oberhalb zum eigentlich Weg ebenfalls wieder zurück. In 50 m Entfernung steht auf einer Skipiste ein Reh. Es bleibt zunächst stehen, verflüchtigt sich dann aber in den Wald. Am Auto angekommen fahre ich dann wieder den gleichen Weg nach Autrans zurück.

 

La Sure et la Buffe

Höhenunterschied: 360 m

Höchster Punkt: 1643 m

Dauer: 2 h 20 min.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: keine

 

Nachdem ich Mittag gegessen und mich etwas ausgeruht habe, beschließe ich am Nachmittag eine weitere Wanderung zu machen. Ich fahre über die D 218 zum verschütteten Tunnel von Mortier. Am Abzweig der Forststraße nach Molière gibt es genügend Parkmöglichkeiten (1389 m).

Zuerst gehe ich entlang der Forststraße Richtung Molière bergauf und komme überhalb des Tunnels an. Der Weg zweigt jetzt nach links von der Straße ab und führt bergauf nach Sous le Pas Hier gehe ich rechts auf einem Forstweg nach Sous la Sure (1590 m). Anstatt direkt auf die Sure aufzusteigen, gehe ich rechts in Richtung les Crêtes (1610 m). Kurz nachdem ich an der Bergstation eines Skilifts ankomme, geht es links weiter auf die Sure (1643 m).

Die Sure bietet schöne Ausblicke auf das Isère Tal und auf Grenoble. Links ist la Buffe zu sehen, an der ich im Laufe der Wanderung noch vorbeikommen werde. Das Gelände stürzt hier fast senkrecht ab. Bergab gehe ich wieder auf dem direkten Weg nach sous la Sure ab.

 

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Dort gehe ich auf dem GR 9 in Richtung Buffe. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf Sure und Buffe und ins Tal. Der Weg ist mit Felsbrocken überstreut und teilweise schwierig zu passieren. Ich gehe zur Buffe (1623 m) und von dort weiter zur la Grande Brèche (1550 m). Von dort geht es direkt wieder den Berg hinab zum Parkplatz.

 

 

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 22:07

Heute scheint zum ersten Mal die Sonne. Ich beschließe deshalb zum Bec de l'Orient zu gehen. Ich fahre deshalb zum Biathlon-Stadium von Gève. Leider sieht es hier schon weniger günstig aus. Es ist bewölkt. Ich habe aber die Hoffnung, dass der Wind die Wolken vertreibt.

Die Wanderung entwickelt sich leider zum Reinfall: Zwar ist es im Tal schönes Wetter, an den Bergen hängen jedoch die Wolken, so dass dort oben Nebel ist. Ich laufe über das Refuge de Gève, Le Cyclone, La Vira Gros Jean in Richtung des Pas de la Clé. Der Nebel wird leider immer dichter. Am Pas de la Clé hängt eine dichte Soße, es ist windig und kalt.

Es hat offensichtlich keinen Sinn hier weiter zu gehen. Ich gehe deshalb über Chez Gros Jean und La Vira Gros Jean wieder zum Ausgangspunkt zurück.

 

Le Bois de Claret

Höhenunterschied: 160 m

Höchster Punkt: 1200 m

Dauer: 2 h.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: keine

 

Map - Bois de Claret

Bois de Claret - Map auf calculitineraires.fr


Am Nachmittag beschließe ich zu den Skisprungschanzen zu gehen. Das Wetter ist immer noch nicht geeignet, um auf die Höhe zu steigen, aber die Schanzen sind klar sichtbar und liegen nicht im Nebel.

 

 

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Die Skisprungschanzen von Autrans


Vom Campingplatz aus gehe ich Richtung les Gonnets. Auf dem Feldweg geht es in Richtung Ferme Julien. Die Ferme liegt links, während ich weiter rechts an dem Bauernhof vorbeigehe.

 

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Hinter der Ferme Julien biege ich nach links auf einen Waldweg ab, der mich den Berg hinauf führt. Oben angekommen, geht der Wanderweg in Richtung Norden zu den Skisprungschanzen. Von oben bietet sich ein schöner Ausblick auf Autrans und die Schanzen.

 

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Die Schanze von oben

 

Insgesamt stehen hier 4 Schanzen. Die Hauptschanze ist eine 90 m Schanze. Der Schanzenrekord liegt bei 97 m und wird von Nicolas Dessum gehalten. Daneben liegt eine Schanze mit ca. 60 m und ganz rechts liegen noch zwei kleine Übungsschanzen.

 

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Blick auf Autrans


Entlang der Schanzen geht ein Weg hinunter ins Tal und erlaubt die Besichtigung der Schanzenanlage. Wieder im Tal gehe ich zum Campingplatz zurück.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:46

La ronde de Lans

Höhenunterschied: 100 m

Höchster Punkt: 1146 m

Dauer: 2 h

Orientierung: problemlos; überall markiert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: relativ einfache Wanderung.

 

Map - Gorges du Bruyant

Bec de l'Aigle - Map auf calculitineraires.fr


Das Wetter ist immer noch schlecht. An den umliegenden Bergen hängen dichte Wolken. Seit ich in Autrans bin, habe ich noch kein einziges Mal einen Berggipfel gesehen. Immerhin regnet es nicht mehr. Eine Bergtour ist aber aufgrund der schlechten Sicht ausgeschlossen. Deshalb beschließe ich eine kleine Wanderung im Tal rund um Lans-en-Vercors zu machen. Es ist immer noch ziemlich kalt.

In Lans-en-Vercors gibt es am Office de Tourisme einen Parkplatz. Das Office selbst ist der ehemalige Bahnhof der Tramway, die einst nach Grenoble führt und sogar in die andere Richtung bis nach Villard de Lans verlängert wurde.

Auf der Ancienne Voie du Tramway geht es Richtung Villard-de-Lans in die Ebene hinaus. Der Weg ist bis zum Ortsausgang von Lans-en-Vercors asphaltiert. Danach geht er in einen Feldweg über. Der Weg führt durch die weite Ebene an Kräuterwiesen und Kuhweiden vorbei. In Plaine de Lans (993 m) trifft der Weg auf eine kleine Straße, die mich links ins Örtchen le Peuil (1016 m) führt. Im Ort geht es entlang der Hauptstraße weiter bis sie nach links in Richtung Lans-en-Vercors abbiegt. Ich gehe schließlich rechts den Berg hinauf bis zur Grande Fontaine (1070 m). Dort angekommen, biege ich links in einen Pfad ein, der entlang des Bergs oberhalb von Lans-en-Vercors führt. Hier oben sehe ich auf Lans-en-Vercors hinab. An dem Hang kreuzt ein Skilift.

Schließlich komme ich unterhalb der D106 I an, die rechts zum Skigebiet la Sierre führt. Hier stehen Kletterfelsen. Ich gehe links weiter, allerdings nicht auf der Straße, sondern auf einem Weg parallel zur Straße, der entlang eines Bach führt und diesen überquert. Ich komme auf die D106I. An der Kreuzung mit der D106 von Lans-en-Vercors nach St.Nizier-du-Moucherotte gehe ich gerade aus weiter Richtung Geymonds, bis ich an einer Kreuzung ankomme, wo es rechts zum Bec de l'Aigle abgeht.

 

Le bec de l'Aigle et les gorges du Bruyant

Höhenunterschied: 240 m

Höchster Punkt: 1074 m

Dauer: 3 h

Orientierung: problemlos; überall markiert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: relativ einfache Wanderung.

 

Das Wetter hält sich. Zwar ist es immer noch bewölkt und von den Bergen ist nicht viel zu sehen, trotzdem beschließe ich noch eine Runde zum Bec de l'Aigle. In Les Petits Geymond biege ich deshalb rechts vom Rückweg zum Auto ab. Über Pra Long gehe ich nach la Grange Verte, wo ich links abbiege. Über la Combe steige ich zum Bec de l'Aigle auf. Hier oben gibt es einen Aussichtspunkt. Unten im Tal liegt die D 531, die von Grenoble nach Lans-en-Vercors aufsteigt. Rechts kann man die Schlucht des Bruyant erahnen.

Ich beschließe deshalb noch in die Schlucht zu gehen. Über Croix de Lichou steige ich zum Eingang der Bruyant Schlucht ab. Das Wetter wird immer besser, zum ersten Mal kommt gelegentlich die Sonne raus. Auf dem Weg zum Eingang der Schlucht steht links in einiger Entfernung eine Schafherde an einem Hang.

 

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Vor dem Eingang zur Schlucht


Die Schlucht ist ziemlich wild. Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Tage, führt der Fluss ziemlich viel Wasser. Der Wanderweg ist teilweise unter Wasser. Der Weg kreuzt über Brücken ein paar Mal den Fuß.

 

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Aus einem großen Fels fließt links eine Quelle. Die Überquerung des Quellbachs ist ziemlich heikel, da ich über einige Steine balancieren muss. Die schöne Wanderung führt zur D 531. Dort befinden sich ein Parkplatz und ein schöner Picknickplatz.

Auf einem Wanderweg parallel zur Straße gehe ich wieder in Richtung Lans-en-Vercors zurück. Anfangs geht es der Straße entlang und dann im Wald bergauf. Über schöne Kräuterwiesen komme ich nach la Combe zurück, von wo ich auf dem gleichen Weg wie auf dem Hinweg nach les Petits Geymond zurückgehe.

 

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Ich gehe in den Ort Lans-en-Vercors hinein und wieder zum Ausgangspunkt am Office de Tourisme zurück. Im Ort geht ein Mann mit seinem Esel spazieren.

 

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Der ehemalige Bahnhof dient heute als Touristenbüro

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:44

Leider regnet es heute immer noch. Es ist ziemlich kalt. Ich habe alle 3 Heizkörper des Mobilhome angeworfen und alles angezogen, was ich dabei habe, aber halbwegs warm wird es erst nach einiger Zeit. Es wundert mich nicht, dass man die Mobilhomes im Winter nicht mieten kann. Bei der schlechten Isolierung in Verbindung mit der mangelnden Heizleistung hätten die Bewohner nicht viel Freude. Es ist eigentlich verwunderlich, dass der Campingplatzbetreiber nicht in bessere Hütten investiert hat, so könnte er sie auch im Winter vermieten. Schließlich ist Autrans in erster Linie Wintersportort!

 

Kurz vor Mittag, beschließe ich, der Ortschaft einen kleinen Besuch abzustatten. Obwohl es Sonntag ist, sind viele der Geschäfte geöffnet. Es regnet gerade nicht, ist aber ungeheuer kalt. Eigentlich brauche ich eine Winterjacke. In der Nähe des Office de Tourisme hängt an einem Restaurant ein Thermometer: 7°C. Ich mache eine große Runde um den Ort und komme schließlich wieder von hinten am Campingplatz an. Mittlerweile hat es auch wieder stärker angefangen zu regnen. Bei dem schlechten Wetter kann ich heute leider nichts mehr draußen anfangen, so dass ich den Rest des Tages zu Hause verbringe.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:34

Der Zielort meines Urlaubs ist nur knapp 230 km von mir entfernt. Ich gehe es deshalb ruhig an und fahre gegen 10 Uhr los. Über die Autobahn nach Genf, anschließend nach Frangy, fahre ich nach Rumilly zum Aldi. Dort kaufe ich ein paar Lebensmittel für den Urlaub ein. Weiter auf der Landstraße über Aix-les-Bains, Chambéry fahre ich nach Grenoble. An der Südumgehung von Grenoble halte ich bei IKEA, wo ich zum Mittagessen gehe.

Gegen 3 Uhr nachmittags erreiche ich Autrans im Vercors. Eigentlich hatte ich vor, eine Wanderung am Nachmittag zu machen. Leider ist es ziemlich bewölkt und dunkel. Kurz nachdem ich meine Sachen in das Mobilhome eingepackt habe, fängt es an zu regnen.

Ich habe mir am Camping Le Jeuyeux Reveil in Autrans ein Mobilhome gemietet. Das war der einzige Ort im Vercors, wo ich zu einem vertretbaren Preis ein Mobilhome mieten konnte. Vermutlich ist es preiswerter, ein Appartement zu mieten. Beim ortsansässigen Immobilienmakler hängen einige Angebote aus, die man wahrscheinlich auch im Internet konsultieren und buchen kann.

 

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Mein Mobilhome kostet immerhin nur 345 € für 7 Tage, hat eine schöne Terrasse und einen schönen Ausblick auf die Olympia-Skisprungschanze. Hier wurden 1968 anlässlich der Olympischen Winterspiele von 1968 in Grenoble die Skisprungwettbewerbe ausgetragen.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:29

Nach Rückgabe des Mobilhome, fahre ich kurz vor 9 Uhr wieder nach Hause. Zuerst geht es über die N 85 nach Digne-les-Bains und von dort über Volonne wieder nach Sisteron. Auf der Rückfahrt möchte ich nicht die übliche Route über die N 75 nehmen, sondern über Superdévoluy und die N 85 nach Grenoble fahren. Ich fahre deshalb in Serres ab in Richtung Gap und wenige Kilometer hinter Veynes auf die D 937 in Richtung Superdévoluy. Leider ist die Strecke nach St-Disdier völlig gesperrt, so dass ich die gesamte Strecke wieder zurückfahren muss. In Veynes geht es dann über die D 994 B auf die N 75 zurück.

Der Rest der Rückfahrt ist mit der Hinfahrt identisch.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:25

Höhenunterschied: 520 m

Höchster Punkt: 1644 m

Dauer: 4 h 20 min.

Orientierung: einfach

Karte: IGN 3542 ET: Haut Estéron

Schwierigkeit: relativ lange Wanderung

 

Es gibt zwei Möglichkeiten die Wanderung über den Crête de Bauroux zu machen: Eine Variante macht den Auf- und Abstieg nördlich über Valderoure, die andere geht über Séranon und Caille. Es sind wohl beide ganz reizvoll. Ich habe mich für den Weg entschieden, der von Caille losgeht.

Zuerst gehe ich mir in Castellane ein Baguette kaufen und fahre anschließend über die D 4085 / N 85 und dann die D 81 nach Séranon und schließlich über die D 79 nach Caille. Am Ortseingang von Caille stelle ich mein Fahrzeug bei der Post neben die Straße. Heute Morgen findet hier in der Umgebung wohl ein Radrennen statt. Ständig kommen Radler und Begleitfahrzeuge vorbei. Bereits die Durchfahrt durch Séranon gestaltete sich schwierig, da alles voll von Radrennfahrern war. Aus einem Begleitfahrzeug reckt sich der Fahrer mit dem vollen Oberkörper aus seinem Fahrzeug und brüllt seinem vor ihm fahrenden Rennfahrer Anfeuerungsrufe zu. Ob das so in der Straßenverkehrsordung vorgesehen ist ?

 

2010-05-23 Caille

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In Caille


Ich gehe in der Ort von Caille bis zur Kirche, dann links ab und folge dann einem gelb markierten Feldweg, der in der Nähe des Col Bas wieder auf die Straße nach Andon trifft. Ich überquere die Straße, steige auf dem gegenüberliegenden Weg zum Col Bas hoch und setzte dann die Wanderung zum Bauroux auf einem gelb markierten Weg fort. Der Weg führt durch den Wald hinauf auf den Gipfel des Bauroux.

 

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Ich gehe dann den Kamm weiter entlang und steige kontinuierlich bergab. Der Weg führt durch den Wald, bietet aber immer wieder reizvolle Ausblicke auf beide Seiten des Kamms. Unten im Tal kann ich Séranon und Caille erblicken, hinter Caille liegt eine lange Hochebene an deren Ende Andon zu erkennen ist.

 

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Am Ende des Kamms kommt eine Kreuzung. Ich biege links auf den GR 510. Ich komme an den Ruines du Vieux Séranon und an der Kapelle Ste. Brigitte vorbei. Am Friedhof biege ich links auf einen kleinen Pfad, der an der Mairie von Séranon herauskommt. Auf dem gelb markierten Weg geht es oberhalb von Séranon wieder nach Caille zurück.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:21

Höhenunterschied: 710 m

Höchster Punkt: 1685 m

Dauer: 4 h 20 min.

Orientierung: abschnittsweise problematisch

Karte: IGN 3542 ET: Haut Estéron

Schwierigkeit: im Grunde  unproblematisch, aber großer Höhenunterschied

 

Map - Montagne de Lachens

Montagne de Lachens - Map auf calculitineraires.fr

 


Ich fahre zuerst wieder einmal zur Total Tankstelle, um zu prüfen, ob alles noch in Ordnung ist. Der Reifendruck ist aber gleich geblieben, kein Grund zur Sorge. Ich parke dann am Parking St-Michel in Castellane und laufe in den Ort, um mir ein Baguette für die Wanderung  zu kaufen. Bisher habe ich unterwegs immer von zu Hause mitgebrachtes Brot unterwegs gegessen, aber das hat mittlerweile das Haltbarkeitsdatum überschritten. Ich nehme mir eigentlich immer Brot von zu Hause mit aus purer Faulheit, jeden Morgen ein Baguette organisieren zu müssen. Am Campingplatz gibt es einen Laden, dort hätte ich mir jeden Tag ein Baguette bestellen können.

Ich fahre weiter über die N 85 / D 4085 und biege in Le-Logis-du-Pin rechts auf die D 21 Richtung Comps-sur-Artuby ab. Nach kurzer Wegstrecke erreiche ich den Ort La Bastide wo ich links dem Wegweiser zur Post folge. Bei der Kirche stelle ich dann das Fahrzeug ab.

 

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Der einzige Zug der hierher fährt


Ich habe mich entschlossen, den Aufstieg zur Montagne de Lachens heute durchzuführen, da es wohl unter der Woche am nahe gelegenen Truppenübungsplatz „Camp militaire de Canjuers“ unter der Woche etwas lauter zugehen kann.

Durch den netten Ort gehe ich zunächst bergauf der weiß-roten Markierung des GR 49 folgend. Nach kurzer Zeit zweigt links ein weiß-grün markierter Weg Richtung Ste-Madelaine ab. Der Weg ist leider nicht sehr gut markiert. Nur sehr selten ist die Markierung zu sehen. An einem Wassertank geht es in verschiedene Richtungen, nirgends ist aber eine Markierung zu sehen. Ich folge dem Weg, der mir am plausibelsten erscheint und sehe tatsächlich irgendwann auch die weiß-grüne Markierung. Ich komme schließlich bei der Ruine von Ste-Madeleine an.

Anschließend habe ich wieder Orientierungsprobleme. Prompt laufe ich auf dem falschen Weg den Berg hinauf. Immerhin ist dort ein Weg und auch wenn es nicht der richtige Weg ist, komme ich 200 m vom eigentlichen Weg entfernt auch auf der Forststraße an. Ich laufe links auf der Forststraße  weiter. Ein Reh flüchtet erschrocken in den Wald. Ich biege dann rechts in einen Pfad durch den Wald ein, der mich zur Straße auf den Lachens führt. Kurz darauf kommt ein kleiner Rastplatz mit Bänkchen und einem Aussichtspunkt. Ich gehe dann links von der Straße ab und den Berg hinauf. Nach kurzer Wegstrecke kreuze ich noch einmal die Straße.

Der Montagne de Lachens selbst kann nicht bestiegen werden, von der table d'orientation ergibt sich auch eine schöne Aussicht. Der Hang ist komplett mit Schafdung vollgeschissen. Da die Schafe aber nicht auf den Felsen rumkraxeln, finde ich trotzdem noch ein sauberes Plätzchen für meine Rast. Weiter unten befindet sich am Ende der Straße ein Parkplatz. Der Hang wird von allen möglichen Gleitern benutzt. Auch Segelflugzeuge umkreisen den Berg. Ursprünglich sollte hier einmal eine Skistation errichtet werden. Die Hotelruine steht heute noch ziemlich heruntergekommen da.

 

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Keine Prosperität


Über eine breite Schotterpiste gehe ich wieder den Berg hinab. Nach einem km über die Schotterpiste nimmt der Baumbestand zu. Rechts im lichten Wald tauchen auf einmal Schäfle auf. Eine ziemlich große Herde hat sich hier niedergelassen. Die meisten liegen gemütlich im Gras und genießen das Leben. Ein paar Schafe stehen herum und kosten noch etwas vom leckeren Berggras. Beine und Köpfe dieser Schafrasse sind meist braun. Schwarze Schafe gibt es nicht, dafür braune. Die Schafe scheinen hier ohne Zaun und Bewachung relativ frei in der Gegend herumzulaufen. An einige Schafe komme ich zu nahe, prompt flüchten sie.

 

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Ich verfolge den Abstieg, mache einmal rechts durch den Wald eine Abkürzung um auf den GR 49 zu kommen. Plötzlich werde ich von Hundegebell erschrocken. Es tauchen plötzlich 3 Hunde auf die bellen, aber letztendlich nicht näher kommen. Ein Herrchen haben diese Hunde hier draußen wohl nicht. Vermutlich sind es die Hunde, die auf die Schafe aufpassen sollen. Dafür sind sie aber schon relativ weit von den Schafen entfernt.

Auf dem GR 49 geht es dann weiter und vorbei an einem Steinbruch. Der GR 49 führt schließlich wieder zum Abzweig, auf dem ich am Morgen in Richtung Ste-Madeleine abgezweigt bin. Auf dem gleichen Weg wie auf dem Hinweg gehe ich wieder zum Ausgangspunkt bei der Kirche zurück.

 

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Wieder am Ausgangspunkt der Wanderung


Beim Auto angekommen höre ich ein paar Schäfchen im Tal: bäh, bäh ! Leider sind die Schafe durch das Gebüsch nur schwer zu sehen. Auf dem Rückweg fahre ich wieder den gleichen Weg zurück.

Heute setzte um 17 h 33 der Regen ein. Der Regenschauer dauert aber nur ein paar Minuten, dann kommt schon wieder die Sonne raus. Kurz vor 8 Uhr abends geht es allerdings weiter, diesmal ist der Regen ergiebiger.

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19. Februar 2012 7 19 /02 /Februar /2012 21:15

Höhenunterschied: 180 m

Höchster Punkt: 903 m

Dauer: 1 h 30 min.

Orientierung: einfach, beschildert, gelb markiert

Karte: IGN 3542 OT: Castellane

Schwierigkeit: einfach

 

Zuerst fahre ich zur Total Tankstelle, die an der Ortseinfahrt von Castellane etwas hinter dem Casino-Supermarkt kommt, um den Reifendruck besonders des Reserverads zu überprüfen. Der Service kostet 50 Cents, wenigstens ist das Gerät sehr leistungsfähig, insofern auch sein Geld wert im Vergleich zu manchen kostenlosen Geräten, die man an Tankstellen sonst so vorfinden kann. Auf dem Reserverad ist wirklich nicht viel Druck drauf. Ob bei BMW im Service schon mal jemand den Druck des Reserverads überprüft hat? Hätte natürlich mal selber dran denken können vor der Fahrt den Reifendruck aller Räder zu prüfen.

Wenige hundert Meter weiter kurz vor der Innenstadt von Castellanne parke ich rechts im kostenlosen Parkplatz Saint-Michel. Etwas schräg links auf der anderen Straßenseite ist dann der Ausgangspunkt der Tour-du-Roc. Die Rundstrecke ist gelb markiert und beschildert, also nicht zu verfehlen. Es geht gemächlich den Berg entlang. Von dem Weg bieten sich herrliche Ausblicke auf Castellane.

 

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Castellane

 

Gelegentlich tauchen die Stationen eines Kreuzweges auf.

 

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Oben bei der Chapelle de Notre-Dame-du-Roc gibt es eine schöne Aussicht auf Castellane. Ursprünglich wollte ich diese Wanderung an einem Abend machen. Bisher war das Wetter dazu nicht geeignet oder ich war nach der anstrengenden Wanderung des Tages nicht mehr in Stimmung. Diese Wanderung morgens zu machen hat meines Erachtens den Vorteil, dass der Ort am Morgen von dort oben schön beleuchtet ist. Am Nachmittag oder abends ist die Szenerie nur im Gegenlicht.

 

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Die Wanderung ist zwar nur etwa halb so lang wie meine üblichen Wanderungen und im Großen und  Ganzen als gemütlich zu bezeichnen, trotzdem ist sie aufgrund des schönen Lichts und der grandiosen Aussicht unbedingt empfehlenswert.

 

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Chapelle de Notre-Dame-du-Roc


Zurück geht es erst wieder auf dem gleichen Weg bis zu einer Gabelung. Dort gehe ich rechts und unmittelbar danach nochmal rechts immer der Beschilderung Tour-du-Roc folgend. Es geht dann wieder ins Verdontal hinab zu einer kleinen Straße. Ich gehe die Straße entlang und komme an einer alten schmalen Brücke über den Fluss vorbei. Unmittelbar dahinter komme ich wieder in Castellane an. Ich schlendere zurück durch den romantischen Ort zum Parkplatz zurück.

Pünktlich um 16 h 32 fängt es übrigens heute zu regnen an.

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