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23. August 2014 6 23 /08 /August /2014 13:07

Höhenunterschied: 300 m

Höchster Punkt: 1.200 m

Dauer: 4 h min.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 325 OT: Autrans

Schwierigkeit: keine

 

Die heutige Wanderung geht von Méaudre nach Autrans und zurück. In der Nähe des Office de Tourisme von Méaudre parke ich und gehe durch den Ort in Richtung Autrans.

 

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Méaudre

 

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Die Kühe beraten sich

 

Auf Feldwegen gehe ich nach les Chaberts. Im Wald gehe ich über Bois Claret, les Alliés und les Trois Chemins zu den Skisprungschanzen von Autrans. Hier war ich bereits im Urlaub im Jahr zuvor, als ich ein Mobilhome in Autrans gemietet habe. Von hier aus gibt es eine schöne Aussicht, direkt unter mir liegt Autrans.

 

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Autrans von oben


Ich steige an den Sprungschanzen nach Autrans ab, gehe noch am Fremdenverkehrsbüro vorbei, um den letzten Wetterbericht einzusehen und gehe dann über die Ferme Julien wieder in Richtung Méaudre zurück. Der Weg führt mich über Les Vernes, Thorénas, La Truite, Entre les Aygues, La Bohême Blanche und Les Marais wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung.

 

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Bei der Ferme Julien

 

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23. August 2014 6 23 /08 /August /2014 12:05

Als ich gegen 8 Uhr aufstehe ist das Wetter bewölkt, von den Bergen ringsum ist nichts zu sehen. Es fängt dann auch bald zu regnen an und regnet den ganzen Vormittag.

Gegen 11 Uhr sind dann die Berge wieder zu sehen, hoffentlich hört es auf zu regnen, so dass ich vielleicht am Nachmittag noch eine kleine Tour machen kann.

 

 

Le Sapin Bellier

Höhenunterschied: 250 m

Höchster Punkt: 1.259 m

Dauer: 2 h

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

Schwierigkeit: keine

 

Am Nachmittag bleibt das Wetter zumindest trocken, so dass ich noch eine kleine Wanderung machen kann. Ich fahre nach Correncon en Vercors

Ich parke in der Nähe des Office de tourisme. Zuerst gehe ich über Bruyere zum Col du Liorin. Hier führt eine kleine Straße bergan mit ein paar Gehöften. Von hier aus gibt es schon ein paar Ausblicke. Am Col de Liorin biege ich dann nach links ab und marschiere über Généty, La Loubière zum Sapin Bellier. Der Weg zum Sapin Bellier führt durch den Wald und es finden heute Forstarbeiten statt. Durch den Regen vom Morgen und die schweren Maschinen, die dort eingesetzt werden, ist der Weg leider ziemlich durchgewühlt und matschig. Von Sapine Bellier, einer 200 Jahre alten Tanne, gehe ich wieder auf dem direkten Weg nach Correncon-en-Vercors zurück, und zwar über Combe Verte und Vallon de la Narce.

 

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21. August 2014 4 21 /08 /August /2014 21:56

Le Pas de Saint-Martin

Höhenunterschied: 140 m

Höchster Punkt: 1290 m

Dauer: 1 h 30 min.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

Schwierigkeit: keine

 

Am Morgen starte ich mit einer kleinen Wanderung auf dem Plateau de Herbouilly. An der Porte d‘Herbouilly gibt es einen Parkplatz, an dem ich den Wagen abstelle.

Ich gehe durch den Wald über Favier zum Pas de St-Martin. Es geht hier entlang des Felsen mit Blick ins Tal.

 

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Am Pas de St-Martin

 

Weiter geht es nach Les Tenailles, wo der Weg aus dem Wald heraustritt und auf eine Ebene führt. Auf dieser Pelouse d’Herbouilly mache ich meine Mittagspause. Anschließend gehe ich wieder gerade in Richtung Süden zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

 

Le cirque supérieur du Bournillon

Höhenunterschied: 200 m

Höchster Punkt: 932 m

Dauer: 2 h

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3236 OT: Villard-de-Lams

Schwierigkeit: keine

 

Die Wanderung in Herbouilly ist nicht so lang, so dass ich noch eine weitere kleine Wanderung mache. Auf der Rückfahrt von Herbouilly komme ich automatisch in St.-Julien-en-Vercors vorbei. Ich stelle mein Auto in dem kleinen Ort bei der Kirche ab.

 

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Ich gehe dann über Ponson, Les Barons et Le Devet zur Porte du Diable. Es gibt hier oben einen fantastischen Ausblick auf die Gorges de la Bourne. Unten staut die Barrage de Choranche das Wassser der Bourne zu einem kleinen Stausee.

 

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Anschliessend gehe ich auf dem direkten Weg zurück nach Saint-Julien-en-Vercors.

 

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23. Februar 2013 6 23 /02 /Februar /2013 21:10

 

Höhenunterschied: 290 m

Höchster Punkt: 1370 m

Dauer: 3 h

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

Schwierigkeit: keine

 

Da ich mir etwas unsicher bezüglich des Wetters bin, bleibe ich in der Nähe und fahre nach Correncon-en-Vercors. Der Ort hat einen phantastischen Golfplatz mit herrlicher Umgebung. Auch wandern kann man da. Ich stelle mein Auto also am Golfplatz ab.

Die Wanderung führt anfangs über den Golfplatz. Mit dem Blick auf die Berge und die schöne Landschaft drumherum ist hier sicherlich einer der schönsten Golfplätze. Ich gehe nicht geradeaus durch den Golfplatz sondern suche mit Wege am Rand.

 

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So gehe ich über la Croix de Jacques, les Charmeyennes, les Pissots, la Baraque de Froment zum 45 Parallèle, was bedeutet, dass wir hier in der Mitte zwischen dem Nordpol und dem Äquator sind. Ich gehe von hier aus weiter Richtung Süden, bis ich zum Abri de Carrette komme. Hier mache ich Mittagspause. Das Wetter ist anfangs ganz in Ordnung wird aber zunehmend trübe.

Ich gehe wieder zurück, versuche aber einen anderen Weg als beim Hinweg einzuschlagen. Ich komme wieder am 45 Parallèle vorbei und laufe dann über Le Camp Deux, le Lautaret, le Clariant, Champ de la Bataille, Les Eyssarteaux, Pierre Copante, les Quatres Pierres zum Parkplatz zurück.

Sollte jemand versuchen eine Bananenschale auf einen 5 m hohen Ast zu werfen, wird dieses Unterfangen wohl nicht von allzu großem Erfolg gekrönt sein. Ich hingegen habe meine Banane gegessen und wollte dann die Schale in hohem Bogen in die Botanik werfen. Das ist mir leider gründlich misslungen. Die Bananenschale hängt jetzt an obigem Ast direkt am Wegesrand. Ich mache schnell ein Foto und mache mich dezent aus dem Staub…

 

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Am Ende der Wanderung fängt es gar zu regnen an. Zum Glück ist es nicht mehr weit, außerdem habe ich meine Regenjacke dabei. Der Schauer dauert zum Glück nicht lange und als ich wieder am Auto ankomme hat es auch schon wieder aufgehört. 

 

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23. Februar 2013 6 23 /02 /Februar /2013 16:53

Höhenunterschied: 1050 m

Höchster Punkt: 1960 m

Dauer: 7 h.

Orientierung: problemlos; überall markiert; beschildert

Karte: IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

Schwierigkeit: lange Wanderung, schwieriger Aufstieg zum Pas de l‘Oeille

 

Nachdem es sich bereits am Vortag zum Besten entwickelt hat, ist heute schönes Wetter angesagt. Es ist also der ideale Zeitpunkt um eine der schönsten Wanderung in Villard-de-Lans in Angriff zu nehmen. Früher hätten mich 7 Stunden Wanderzeit und 1050 m Höhenunterschied von dieser Wanderung abgehalten.

Da ich seit Juli letzten Jahres fleißig trainiert habe und seit Februar dieses Jahres ständig an Volksläufen teilnehme, hat sich meine Fitness doch deutlich verbessert. Früher habe ich meist 3 Runden auf dem Vitaparcours absolviert. Der Vitaparcours ist ein Trimm-dich-Pfad bei mir in der Nähe. Er hat eine Länge von 2,5 km. Früher bin ich meist eine Runde gelaufen und die anderen beiden Runden habe ich mit Übungen absolviert. Die Runden mit Übungen sind tendenziell einfacher, weil man sich zwischendurch erholen kann, bzw. das Tempo gemütlicher angehen lässt. Auf der Laufrunde habe ich meist den Parcours modifiziert, um die Hügel, die sich auf dem Parcours befinden, zu umgehen. Anfang Juni war ich mal wieder beim Laufen auf dem Vitaparcours und bin dort 6 Runden, also 15 km am Stück gelaufen, früher war ich nach 3 Runden am Ende.

Insgesamt habe ich dieses Jahr bereits 14 Wettkämpfe bestritten, in der Regel Läufe um die 10 km. Die meisten Wettkämpfe finden im Rahmen der Trophee Lausannois statt, für die ich mich eingetragen habe. Kürzlich habe ich auch an einem Bergrennen teilgenommen: Der Lauf Cressier-Chaumont, in der Nähe von Neuchâtel. Der Lauf hat eine Länge von 13 km und überwindet einen Höhenunterschied von 760 m. Vor 1050 m Höhenunterschied brauche ich mir also keine Sorgen zu machen.

Im Gegensatz zu gestern laufe ich allerdings nicht vom Campingplatz los. Es würde einfach zu lange dauern. Ich fahre deshalb zum Parking des Clots oberhalb von Villard-de-Lans auf 1230 m Höhe. Über la Fauge, dem Abri de la Fauge geht es zur Bergerie de la Fauge.

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Hier steht eine Kuh Herde und zertrampelt den von den Regenschauern der Vortage noch nassen Boden, um den Untergrund in eine schöne Schlammwiese zu verwandeln.

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Ich bin hier bereits letztes Jahr einmal vorbeigekommen. Die Szenerie ist mir also bekannt. Heute laufe ich allerdings etwas anders. Ich laufe geradeaus an den Rindviechern vorbei, den Berg hinauf nach Roybon und zur Cabane de Roybon, einer kleinen Hütte mit Bänken und Tischen für die Ausflügler. Während ich am Vortag noch das Rennen vom Freitag in den Knochen gespürt habe, fühle ich mich heute schon deutlich frischer.

Ich steige nicht den direkten Weg zum Col Vert auf, sondern gehe einen Umweg über Péronnard, da ich mir denke da hier der Aufstieg etwas gemütlicher geht. Am Col Vert ist der Übergang von der Westseite zur Ostseite des Kamms, von hier bietet sich ein Blick hinab auf Grenoble. Im Hintergrund sind viele hohe teilweise schneebedeckte Berge zu sehen.

Der Weg führt jetzt parallel zum Kamm auf dem sogenannten Balcon Est nach Süden zur Source de Clos. Wie der Name „Balcon“ schon sagt, bietet sich hier eine phantastische Aussicht.

 

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Bei der Source de Clos ist der Weg auf dem Balkon erst einmal für mich zu Ende und ich biege rechts ab um auf den Pas de l’Oeille hinaufzusteigen. Es sind etwa 360 Höhenmeter zurückzulegen. Der Weg ist sehr schwierig. Kurze Abschnitte sind auf Geröllfeldern zurückzulegen, an einzelnen Passagen muss ich etwas klettern. Ich war aber vorgewarnt und zum Glück geht es bergauf, was deutlich einfach als der Abstieg hier wäre. Es ist manchmal durchaus empfehlenswert, die Wanderungen in der Richtung zu machen, die der Wanderführer vorschlägt. Am Pas de l’Oeille genieße ich nochmal die schöne Aussicht und trete den Rückweg ins Tal an.

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Bis zur Combe Charbonnière geht es noch relativ gemütlich den Berg entlang hinab. Hier biege ich nach links ab. Dort geht es jetzt steil auf einem Geröllfeld bergab. Auf dem Geröllfeld kann man erstaunlich gut laufen. Anschließend wird es wieder flacher und ich treffe ich wieder auf die Bergerie de la Fauge, wo die Kühe immer noch tapfer die Stellung halten.

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Von hier aus gehe ich wieder denselben Weg zum Parkplatz zurück.

 

Insgesamt war ich 7 Stunden unterwegs. Die Wanderung lief sehr gut. Lediglich in der letzten Stunde habe ich meine Beine gespürt. Auf dem Weg zum Campingplatz fahre ich über les Glovettes nach Villard-de-Lans zurück, um zu sehen ob zufällig der Lift offen ist. Die Lifte haben aber jetzt erst wohl nur am Wochenende offen. Erst im Juli und August ist auch an Wochentagen Betrieb. Am Fremdenverkehrsbüro mache ich Pause und konsultiere den Wetterbericht: Eine Verschlechterung ist angesagt.

 

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22. Februar 2013 5 22 /02 /Februar /2013 20:29

Höhenunterschied: 370 m (sentier Gobert) + 200 m (Aufstieg nach Les Espinasses)

Höchster Punkt: 1547 m

Dauer: 6 h

Orientierung: problemlos; überall markiert

Karte: IGN 3235 OT: Autrans

Schwierigkeit: relativ einfache Wanderung, durch den Weg von und zum Campingplatz zieht sie sich allerdings in die Länge

 

Das Wetter ist heute Morgen ziemlich bedeckt, schwierig abzuschätzen wie es sich entwickeln wird. Die Berggipfel sind nur ganz oben in Wolken gehüllt, ich beschließe den sentier Gobert zu gehen. Der sentier Gobert ist ein Panoramaweg, der entlang des Bergs führt, direkte Aufstiege dabei eher vermeidet. Entgegen der üblichen Wanderbeschreibung, die den Weg am Parkplatz Les Epinasses beginnen lässt, laufe ich direkt vom Campingplatz los.

 

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In der Senke liegt der Campingplatz


Direkt am Campingplatz führt ein Weg vorbei. Ich gehe bergauf nach Payonnère und dann nach rechts auf einem Feldweg weiter nach Petit Payonnère. Hier steht eine Kuh Herde.

 

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Ich gehe nach rechts bergab nach La côte. Hier stehen ein großes und ein kleines Pferd gemütlich auf der Weide und strecken den Kopf über den Zaun.

 

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Links geht es bergan zum Parkplatz nach Les Espinasses.

Bei den Aufstiegen spüre ich noch die Anstrengung vom Rennen am Freitagabend in den Knochen. Zum Glück habe ich eine Wanderung gewählt bei der es nicht so steil bergangeht.

Bei les Espinasses geht der eigentliche Sentier Gobert los. Über La Ya und les Prairies de Marchiret laufe ich nach Font Froide (1500 m). Hier geht es rechts auf einem balkonartigen Weg über Combe Chaulange zur Source de Roybon. Dieser Weg bietet die ganze Zeit herrliche Ausblicke auf Villard-de-Lans und die Berge des Vercors. Der Wanderweg ist eigentlich ideal: nicht allzu anstrengende Steigungen und trotzdem eine schöne Aussicht.

 

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Über Roybon geht es wieder zurück ins Tal. Bei les Tourvières beschließe ich einen Umweg zu gehen, um an der Cascade de la Fauge vorbeizugehen. Ich biege nach links ab. Ich kreuze den Bach Rau de la Fauge und komme in Fauge an. Auf dem Wanderweg geht es dann an dem Wasserfall vorbei und ich komme schließlich an der Pont de l’Amour an. Ich gehe dann über Bois Damier und les Gauchets nach Villard-de-Lans zurück.

 

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Villard-de-Lans

 

Am Office de Tourisme schaue ich mir den Wetterbericht an: Für Montag ist phantastisches Wetter angesagt. In 10 Minuten laufe ich von Villard-de-Lans wieder zum Campingplatz zurück.

Nachmittags bin ich so müde, dass ich noch ein kleines Mittagsschläfchen einlege. Der Wettkampf vom Freitag und die lange Wanderung haben mich doch ganz schön geschlaucht.

 

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22. Februar 2013 5 22 /02 /Februar /2013 20:25

Im Vorjahr war ich bereits in den Vercors gefahren und habe den Urlaub sehr genossen. Deshalb möchte ich dieses Jahr erneut in den Vercors fahren. Die Gegend ist sehr schön und es ist auch nicht sehr weit zu fahren. Die Zahl der Campingplätze mit günstigen Mobilhomes ist allerdings begrenzt. Dieses Jahr fahre ich zum Camping l’Oursière in Villard-de-Lans. Die günstigste Zeit ist die letzte oder vorletzte Woche im Juni. Im Juli und August ist die Unterkunft sehr teuer. Früher zu fahren bringt auch nichts. Der Vercors ist ein Hochplateau auf etwa 1000 m Höhe. Ich hatte bereits letztes Jahr den Eindruck bekommen, dass wenn das Wetter schlecht ist, es selbst im Juni ziemlich kalt werden kann.

Am Vortag hatte ich einen Wettkampf in Romanel-sur-Lausanne und bin deshalb am Morgen noch nicht recht frisch. Da ich noch einige Sachen packen muss, fahre ich erst gegen 1 Uhr nachmittags los. Zum Glück ist es nicht weit in den Vercors. Ich fahre auf der üblichen Strecke zuerst zum Aldi nach Rumilly, um noch ein paar Vorräte aufzunehmen, anschließend geht es nach Gresy-sur-Aix zum Decathlon. Hier kaufe ich mir ein paar Lauftrikots, zwei Trekkinghosen, Wanderführer und Wanderkarten von der Chartreuse und ein wenig Doping (Gels für den Ausdauersportler). Gegen 4 Uhr habe ich meinen Einkaufsbummel beendet und fahre über die Autobahn nach Chambery, wo ich dann auf die Nationalstraße N6 wechsle, die nördlich der Chartreuse in Richtung Voiron führt. Ich komme nördlich von Grenoble raus und kann hier dann die Passstraße in Richtung Vercors in Angriff nehmen.

Das Wetter ist bewölkt, aber nicht so schlimm wie ich mir gedacht habe. In Grenoble kommt sogar die Sonne raus. Wenn ich früher losgefahren wäre, hätte ich sogar noch eine kleine Wanderung machen können.

Über Lans-en-Vercors fahre ich nach Villard-de-Lans. Dort biege ich auf die Straße ein, die zum Ortszentrum führt. In einer Rechtskurve unmittelbar vor dem Ortseingang von Villard-de-Lans befindet sich mein Ziel.

Ich habe für eine Woche auf dem Campingplatz „L’Oursière“ ein Mobilhome Habana gemietet. Es besitzt ein Schlafzimmer mit einem großen Bett, ein Wohnzimmer mit Küche, eine Toilette, eine Dusche und einen weiteren Raum mit zwei schmalen Betten. Vor dem Eingang befindet sich eine kleine Terrasse. Das Auto kann direkt vor dem Mobilhome aufs Gras gestellt werden. Für eine Woche im Juni bezahle ich hier 306 € (einschließlich Reservierungskosten). Ich Vergleich zu anderen Regionen, wo man ein Mobilhome schon für 200 € die Woche bekommt, ist es hier relativ teuer. Die Zahl der Campingplätze mit Mobilhomes ist im Vercors allerdings begrenzt. Wer eine günstige Bleibe im Sommer sucht, kann sich auch ein Apartment suchen, hier kann man sicherlich etwas Günstiges finden.

Der Campingplatz liegt in einer kleinen Mulde. Mitten durch den Platz fließt ein kleiner Bach. Das Mobilhome hat sogar eine kleine Terrasse. Von dort habe ich eine schöne Aussicht auf die Felsgipfel des Vercors. Gegenüber dem Mobilhome grast eine Kuhherde. Der Campingplatz ist nicht weit vom Ort entfernt, so dass man auch zu Fuß ins Zentrum von Villard-de-Lans laufen kann. Nachdem ich angekommen bin, packe ich schnell aus und richte mich ein. Gegen Abend nimmt die Bewölkung wieder zu und es fängt sogar zu regnen an.

 

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Campingplatz


Auf dem Campingplatz krächzt die ganze Zeit ein Vogel, das Geräusch kann ich allerdings nicht zuordnen. Kurz darauf taucht auf der Terrasse ein Fasan auf. Er scheint Teil des Campingplatzes zu sein, denn offensichtlich ist hier sein zu hause. Er taucht in den folgenden Tagen noch häufiger auf.

 

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22. Februar 2013 5 22 /02 /Februar /2013 19:42

Höhenunterschied: 310 m

Höchster Punkt: 1.477 m

Länge: 3 km

Dauer: 2 h bei gemächlichem Tempo

Orientierung: einfach, beschildert

Schwierigkeit: einfach.

Wanderführer: Les Sentiers d’Emilie en Oisans et Belledonne (Isère 1), Wanderung 21 : Le hameau de Lanchâtra

Karte: IGN 3336 ET: Les Deux Alpes

 

Heute steht die Rückreise auf dem Programm. Der Weg nach Hause ist aber nicht so weit, dass man nicht noch unterwegs eine Wanderung einbauen könnte, außerdem ist das Wetter schön. Nach der Rückgabe des Apartments geht es von Alpe d’Huez wieder auf dem Tour de France Anstieg bergab ins Tal. Im Tal angekommen fahre ich auf der N 91 in Richtung Briancon und biege kurz darauf auf die D 530 Richtung St.-Christophe-en-Oisans ab. Hinter Le Bourg d’Arud geht es noch etwa 5 km weiter bis zu einer Gite am Vénéon. Dort gibt es viele Parkmöglichkeiten entlang der Straße.

 

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Der Ausgangsort der Wanderung


Von der Ausflugsherberge geht es über eine Brücke über den Fluss. Auf dem Vénéon sind einige Leute mit Schlauchbooten im reißenden Wasser unterwegs. Nach der Überquerung des Flusses geht es dann rechts weiter zur Cascade de la Pisse.

 

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Der Vénéon

 

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Cascade de la Pisse

 

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Kurz darauf geht es links ab in Richtung Lanchâtra. Es geht kontinuierlich den Berg hinauf, bis man nach Lanchâtra kommt. In dem Dorf stehen ein paar alte Häuser. Da der Ort nur sehr schlecht zu erreichen ist und auch keine Straße hierherführt ist er seit einiger Zeit verlassen. Dafür, dass der Ort schon seit 50 Jahren aufgegeben wurde, sind die Häuser in noch relativ gutem Zustand.

 

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Lanchâtra


Es geht weiter bergauf entlang dem Bach der die Cascade de la Pisse mit Wasser versorgt. Nach etwa 400 m führt ein Weg auf die gegenüberliegende Seite des Baches. Dort führt ein Weg entlang dieses Bachs wieder hinunter ins Tal. Der Weg verlässt den Bach und führt entlang des Berghangs wieder ins Tal des Vénéon hinab. Unter angekommen laufe ich in Richtung flussabwärts wieder zum Ausgangspunkt zurück.

 

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  Eine Kröte zum Abschied

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13. Januar 2013 7 13 /01 /Januar /2013 18:36

Höhenunterschied: 500 m

Höchster Punkt: 2.679 m

Länge: 13 km

Dauer: 4 h 20 bei gemächlichem Tempo

Orientierung: einfach, beschildert

Schwierigkeit: einfach.

Wanderführer: keiner

Karte: IGN 3335 ET: Le Bourg-d’Oisans L’Alpe d’Huez

 

Heute ist das Wetter wieder sehr schön, ich beschließe eine Tour um den Signal de l’Homme zu machen. Ich gehe von der Résidence los in Richtung Via Ferrata der Gorges de la Sarenne. Am Parkplatz des Via Ferrata angekommen, gehe ich den Weg bergab. Unten angekommen gehe ich für 200 m nach links. Dort befinden sich ein Picknickplatz und eine Brücke über den Fluss.

 

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Bei der Brücke über die Sarenne: der Klettersteigfels

 

Von der Brücke aus kann man schön den Fels sehen, der als Basis für den Klettersteig dient. Ich gehe über die Brücke und steige in südlicher Richtung auf einem kleinen, gelb markierten Weg zum Col de Cluy bergan. Am Pass angekommen treffe ich auf eine Schotterpiste auf der auch gelegentlich Autos fahren. Ich gehe weiter wieder bergab in Richtung Auris. Ich kürze dabei die Schotterpiste ab und treffe auf Höhe einer Kapelle wieder auf die Piste.

 

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Nachdem ich bereits ungefähr 2 Stunden gelaufen bin, mache ich hier Mittagspause. Die Aussicht ist bestechend. Gegenüber ist ein schönes Bergpanorama, die Skistation les Deux Alpes ist gut auf der anderen Seite zu erkennen. Ich folge der Piste bis sie auf eine Straße stößt. Hier folge ich der Markierung nach Auris. Der Weg führt parallel zur Straße aber etwas oberhalb der Straße zur Skistation von Auris-en-Oisans.

 

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Der Ort besteht ausschließlich aus Apartmenthäusern für Urlauber. Ich gehe an der Straße weiter, die in Richtung des Sessellifts Télésiège des Sures führt. Der Lift ist im Sommer in Betrieb. Die Straße endet dann und geht in eine Schotterpiste über. Ich gehe dann geradeaus den Berg hinauf zum Col de la Maronne. Über die Schotterpiste geht es auch zum Col de la Maronne, wahrscheinlich etwas gemütlicher als der direkte Aufstieg.

Am dem Pass geht es wieder bergab, ich laufe in Richtung Maronne und gehe auch bis nach Maronne. Dort folge ich dem GR 54 in Richtung Gorges de la Sarenne und Huez. Der Weg geht bis zum Weiler la Rosay an einer kleinen Straße entlang.

 

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Ab dann führt ein schmaler Pfad teilweise steil in die Schlucht bergab. Es geht über eine Steinbogenbrücke. Und danach links nach Huez.

 

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Am Rückweg spare ich mir den Weg zurück nach Alpe d’Huez, sondern nehme die Gondelbahn Télévillage für 2,50 €. Im Gegensatz zum Dienstag ist hier aber zum Glück kein Stau. Der Stau entsteht wahrscheinlich auch deshalb, weil an die Gondelbahn, die aus 5 hintereinander hängenden Gondeln besteht nur jeweils ein Rad pro Gondel transportieren kann. Ein paar der Radfahrer, die dort warten müssen zurückbleiben, allerdings ist es für Wanderer kein Problem, da pro Gondel 4 Personen mitfahren können.

 

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13. Januar 2013 7 13 /01 /Januar /2013 18:34

Höhenunterschied: 704 m

Höchster Punkt: 1.546 m

Länge: 7,1 km

Dauer: 3 h 45 bei zügigem Tempo beim Aufstieg und bei gemütlichem Tempo beim Abstieg

Orientierung: einfach, beschildert

Schwierigkeit: großer Höhenunterschied, technisch keine Schwierigkeit.

Wanderführer: L’Isère … à pied, Wanderung 17: Le lac de Lauvitel

Karte: IGN 3336 ET: Les Deux Alpes

 

Das Wetter ist wie in den letzten Tagen ausgezeichnet. Heute steht die Tour zum Lac de Lauvitel an. Zum ersten Mal seit der Anfahrt benutze ich heute mein Auto. Bei der Abfahrt nach Bourg d’Oisans kommen mir mindestens 100 Radfahrer entgegen, die den Aufstieg zur Alpe machen. Im Tal angekommen fahre ich auf der N 91 in Richtung Briancon und biege kurz darauf auf die D 530 Richtung St.-Christophe-en-Oisans ab, wo ich kurz darauf recht in Richtung la Danchère abbiege. Die Straße ist relativ eng, so dass ich es vorziehe gleich am ersten Parkplatz les Escallons den Wagen abzustellen und fahre nicht zum Ort hoch.

Bedingt durch die Wahl des frühen Parkplatzes muss ich logischerweise etwas mehr Höhenmeter zurücklegen, als im Wanderführer vorgeschlagen wird. Ich gehe zum Fluss Vénéon hinab, wo ich auf den GR 50 stoße. Ich gehe zum Dorf les Gauchoirs.

 

2012-08-09 Les Gauchoirs

Les Gauchoirs

 

Dort biege ich links auf dem GR 54 ab. Der Weg ist im Ort ist nicht immer einfach zu finden, da die rot-weiße GR Markierung nur spärlich gesetzt wurde. Am südlichen Ende des Orts kommt aber dann ein Schild und ab dann ist die Orientierung kein Problem mehr.

Es geht stetig bergan. Der Weg führt parallel zu einem Wildbach und stößt recht schnell auf den Aufstieg von la Danchère. Es ist ziemlich warm heute und auf dem kurzen Aufstieg habe ich mein Hemd schon völlig durchgeschwitzt. Als mein Weg auf den Aufstieg aus La Danchère trifft gehe ich über eine Brücke und laufe links am Wildbach hoch. Auf dem rechten Weg komme ich auf dem Weg zurück.

 

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Blick zurück am Aufstieg zum Lac de Lauvitel


Der Weg ist heute ziemlich bevölkert. Der Lac de Lauvitel ist offensichtlich ein beliebtes Ausflugsziel. Ich steige kontinuierlich bergan. Die Steigungen sind nicht so brutal, so dass man ganz human bergauflaufen kann. Auf 1505 m kommen schließlich die Cabane des Selles. Unmittelbar danach kommt der See le Lauvitel. Am See ist ziemlich viel los. Einige Leute baden sogar. Hier oben mache ich meine Mittagspause. Ich suche mir einen Felsbrocken, auf dem ich gemütlich sitzen kann, lasse Schuhe und Socken auslüften und hänge das nasse Hemd in die Sonne.

 

2012-08-09 Lauvitel 2

Lac de Lauvitel

 

2012-08-09 Cabane de Selles

Cabane des Selles


Nach einer Stunde Mittagspause geht es wieder zurück ins Tal. Der Rückweg ist allerdings etwas anders als der Aufstieg. Ich laufe entlang des Sees zur Cabane du Lauvitel und dann auf dem Weg bergab ins Örtchen la Danchère. Von hier aus führt ein Pfad bergab wieder zum Parkplatz.

 

2012-08-09 Lauvitel

Der Abstieg


Nach Abschluss der Wanderung fahre ich nach St.-Christophe-en-Oisans. Hier gibt es einen Klettersteig. Ich parke auf dem Parkplatz am Ortseingang. Auf der Hinfahrt habe ich bereits den Klettersteig gesehen. Ich laufe entlang der Straße zurück zum Ausgangspunkt des Via Ferrata. Der Via Ferrata ist in zwei Abschnitte geteilt. Der untere Teil ist schwierig und steigt vom Fluss aus hinauf. Ich nehme den zweiten Abschnitt. Der ist einfacher und fängt an der Straße an.

 

2012-08-09 St.-Christophe-en-Oisans 1

St.-Christophe-en-Oisans


Der Klettersteig ist größtenteils einfach, es gibt aber einige ausgesetzte Stellen, wo es kaum Eisenbügel gibt, sondern man Kontakt mit dem Felsen hat. Alles in allem ist der Klettersteig aber machbar. Unterwegs lasse ich 2 junge Kletterer überholen. Oben angekommen führt ein Wanderweg wieder bergab ins Tal und zurück zum Parkplatz.

 

2012-08-09 St.-Christophe-en-Oisans 2

  Mühle auf dem Rückweg

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