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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 21:35

Höhenunterschied: 760 m

Höchster Punkt: 1.508 m

Länge: 12 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, die Wege sind in der Regel gelb grün markiert

Schwierigkeit: mittelschwere Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist in dieser Form nicht beschrieben. Eine deutlich kürzere Wanderung zum crête de la Ferrière wird zum Beispiel in „L’Isère … à pied“ beschrieben.

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Das Wetter ist heute Morgen ausgezeichnet. Die Sonne scheint und es gibt kein Wölkchen am Himmel zu sehen. Weiter unten wird gerade das Zirkuszelt für die abendliche Vorstellung aufgebaut.

Ich fahre zuerst zum Col de l’Arzelier. Dabei geht es über die Straße, die nach Monestier de Clermont führt, 5 km vor Monestier de Clermont biege ich nach links in Richtung St. Guillaume ab. Ich fahre durch den Ort. Im Anschluss geht es den Berg hinauf und bei einer Kreuzung biege ich links ab in Richtung Col de l’Arzelier. In Chateau Bernard biege ich rechts ab und erreiche dann bald darauf den Col de l’Arzelier. Von der residence aus fährt man etwa 25 Minuten bis zum Col de l’Arzelier. Es gibt auch eine etwas direktere Strecke über St. Andéol. Die Strecke ist auf der Karte allerdings als ziemlich schmal eingezeichnet, so dass ich lieber den Umweg fahre.

Am Col de l’Arzelier befinden sich Skilifte und ein paar Apartments. Der Sessellift Télésiège des Bruyères ist nachmittgas geöffnet und es werden einige Aktivitäten angeboten. Unter anderem könne hier Fahrräder und Roller geliehen werden, mit denen man sich in den Berg hinab stürzen kann.

 

2012-07-17 Col de l'Arzelier

Col de l'Arzelier


Der erste Wegpunkt unmittelbar am Pass ist les Anêmones. Hier folgt man dem Wegweiser in Richtung Pré du Playnet. Der Weg führt anfangs noch relativ flach bergan. Er geht dann in den Wald und wird dann immer steiler. Oben angekommen ist eine große Wiese. Eine Bank steht hier auch. Ich gehe weiter in Richtung Norden, an der Wiese entlang. Von hier oben gibt es einen schönen Ausblick in alle Richtungen. Zum einen sieht man auf die Station am Col de l’Arzelier. In der anderen Richtung sieht man Monestier de Clermont und die Alpen im Hintergrund. Hier oben ist es allerdings sehr frisch, es weht ein leichter Wind, der zusätzlich für Abkühlung sorgt, es fühlt sich hier eher an wie im Oktober und nicht wie im Juli.

 

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Pré du Playnet


Ich gehe weiter bis die Lichtung zu Ende ist. Dahinter gehe ich noch ein paar Meter im Wald weiter. Hier gibt es noch einen schönen Aussichtspunkt an dem ich Mittagspause mache. Ich bin zwar noch nicht besonders viel gelaufen, da aber die Gelegenheit so günstig ist, mache ich Pause. Da hier auch ein paar Bäume stehen, ist der Platz windgeschützt und damit auch nicht so kalt.

Nach Abschluss der Pause gehe ich wieder zum Pré du Playnet zurück und anstatt wieder bergab zu steigen gehe ich geradeaus weiter in Richtung Col du Soliet. Anfänglich gibt es noch nicht viel Höhenunterschied zu bewältigen. Der Weg läuft zwar im Wald entlang des Kamms, hin und wieder gibt es schöne Ausblicke. Nach der anfänglich eher flachen Passage geht es schließlich steil bergab zum Col du Soliet.

Vom Col de Soliet kann man rechts wieder in Richtung Col de l’Arzelier absteigen. Ich beschließe aber noch etwas länger zu wandern und gehe geradeaus weiter in Richtung Morinaire, etwas unterhalb von Château-Bernard. Ich muss fast 400 Höhenmeter absteigen und der Weg ist streckenweise ziemlich steil.

 

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In Morinaire angekommen laufe ich ein kurzes Stück nach links auf der Straße entlang, um dann rechts nach les Moulins abzuzweigen. Der Weg führt an einem Bach entlang. Teilweise ist der Weg überschwemmt, so dass man etwas aufpassen muss, um sich keine nassen Füße zu holen.

In les Moulins biege ich rechts ab um nach le Mas Roux zu gehen. Da ich bereits unterhalb des Col de l’Arzelier bin, muss ich beim Rückweg logischerweise wieder bergauf steigen. Nach le Mas Roux sind schon einmal die ersten 200 Höhenmeter zu überwinden. Nachdem der Weg anfänglich im Wald geht, kommt der Weg bald ins Freie und bietet immer wieder eine schöne Aussicht.

 

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Von les Mas Roux geht es weiter bergan, der zu bewältigende Höhenunterschied verteilt sich aber besser. Über Le Mas, Les Janas, la Croix de Jacques gehe ich wieder zur Station am Col de l’Arzelier zurück. Der Rückweg ist größtenteils im Wald und bietet nur selten Ausblicke.

 

2012-07-17 Croix de Jacques

Croix de Jacques


Mittlerweile ist die Seilbahn im Betrieb, es ist aber nicht sehr viel los. Ich sehe weder einen Mountainbiker noch einen Rollerfahrer den Berg hinunter kommen. Lediglich am Bikepark in der Nähe des Lifts tummeln ein paar kids. Ich setze mich in meinen Wagen und fahre den gleichen Weg zurück, wie ich bei der Hinfahrt gekommen war. In Gresse en Vercors halte ich noch am Office de Tourisme an, um den aktuellen Wetterbericht zu studieren. Das Wetter am morgigen Mittwoch soll ausgezeichnet werden. Ab Donnerstagabend ist Regen angesagt.

 

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 05:29

Höhenunterschied: 550 m

Höchster Punkt: 1.710 m

Länge: 13 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause) bei sehr gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, die Wege sind in der Regel gelb grün markiert

Schwierigkeit: mittelschwere Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist in dieser Form nicht beschrieben. Es gibt lediglich Wandervorschläge von Gresse en Vercors zum Pas de la Ville oder zur Baraque de Veymont

Karte: Balades en Isère: Le Trièves, IGN 3236 OT: Villard-de-Lans

 

Als ich um 7:30 morgens aufwache ist das Wetter phantastisch. Der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Nur vereinzelt sind ein paar Wolken zu sehen. Draußen auf dem Balkon ist es allerdings noch ziemlich frisch.

Gegen 10:20 laufe ich dann schließlich los. Die Temperatur ist nach wie vor schattig. Ich gehe zum Parkplatz und etwas weiter zum Croix de Serre Monet. Hier gehe ich links nach les Petits Deux. Der Weg geht auf einem Feldweg und trifft im Ort les Petits Deux auf eine Straße. Ich folge der Straße nach links. Die Dorfstraße macht dann eine Rechtskurve und kommt dann zur Markierung les Petits Deux.

 

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Ich biege nach links ab in Richtung Sous Séguret. Der anfängliche Feldweg geht in einen Pfad über. Der Weg geht in den Wald und steigt kontinuierlich bergan. Erst bei 1550 m Höhe verlässt der Weg wieder den Wald. Es ist wieder etwas windig hier oben, da ich aber kontinuierlich bergan steige wird es mir aber nicht kalt.

 

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Am Posten Sous Séguret gehe ich links auf den Balcon Est. Der Weg führt in etwa 1700 m etwas unterhalb des Hauptkamms des Vercors. Hier oben gibt es eine großartige Aussicht. Zwischendurch mache ich an einem windgeschützten Plätzchen meine Mittagspause. Ich gehe dann weiter zum Posten Sous le Pas de la Ville und gehe hier wieder geradeaus weiter zur Baraque de Veymont.

 

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Von hier aus gehe ich wieder nach Gresse en Vercors ins Tal zurück. Anfänglich geht der Weg auf einer Schotterpiste, anschließend zweigt ein Pfad im Wald ab, der zum Champ de l’Herse führt. Von hier gehe ich auf der Strasse wieder in Richtung Résidence.

Am Dienstag gibt es im Ort nicht unweit meiner Résidence eine Zirkusaufführung. Am Parkplatz an der Abzweigung zum Campingplatz stehen schon die Lastwagen. Rechts und links in den Wiesen stehen die Tierchen. Es gibt Esel, Pferde und Ponys. Im Gras sonnt sich liegend ein Kamel, ein wenig weiter steht ein Lama.

Nachmittags fahre ich noch zum Intermarché nach Monestier de Clermont. Ich fahre zuerst ins Ortszentrum von Gresse en Vercors und stelle dort mein Auto ab. Beim Office de Tourisme schaue ich mir noch den Wetterbericht an: morgen wird das Wetter gut. Ich fahre die kleine Strasse in Richtung Col de l’Allimas, la Batie und St-Michel-les-Portes weiter, um auf die Hauptstraße D 1075 nach links nach Monestier de Cermont zu fahren. Über diese Strecke benötige ich etwa 25 Minuten nach Monestier de Clermont. Ich habe etwas Probleme den Intermarche zu finden, da er nicht dort ist, wo ich ihn vermute. Da er an der Hauptstraße liegt, finde ich den Laden aber doch ganz schnell. Zurück fahre ich über die D 8, das geht deutlich schneller als die Hinfahrt, da ich bereits nach 15 Minuten wieder zurück bin.

 

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27. August 2012 1 27 /08 /August /2012 07:17

Höhenunterschied: 500 m

Höchster Punkt: 1.586 m

Länge: 13 km

Dauer: 4 h (ohne Mittagspause) bei sehr gemütlichem Tempo

Orientierung: gut beschildert, die Wege sind in der Regel gelb grün markiert

Schwierigkeit: die einzige Schwierigkeit liegt im Höhenunterschied, ansonsten einfach.

Wanderführer: Die Wanderung ist in dieser Form nicht beschrieben. Es gibt lediglich Wandervorschläge, die von Gresse en Vercors zum Pas du Serpaton und wieder das gleiche zurückgehen, Rundwanderungen bietet aber niemand an.

Karte: Balades en Isère: Le Trièves. Diese Karte ist in der Regel bei den Touristenbüros zu kaufen. Für die Wanderung im Vercors ist eine solche Karte unerlässlich, da hier alle Wanderrouten und Wegkreuzungen eingezeichnet sind. Außerdem sind einige interessante Wanderrouten beschrieben, so dass man fast keinen Wanderführer mehr braucht. Es gibt mehrere Karten für den Vercors, die Karte für den Trièves habe ich mir schon letztes Jahr im Office de Tourisme von Villard-de-Lans gekauft. Bei dieser Karte ist zu beachten, dass sie im Gegensatz zu den anderen Karten auch auf der Rückseite bedruckt ist! Die Karte kostete wenn ich mich recht erinnere um die 10 €, ist also eine lohnende Investition.

IGN 3236 OT: Villard-de-Lans: eine IGN Karte gibt es für diesen Bereich auch, ich brauche sie allerdings eher selten, da im Vercors die Beschilderung vorbildlich ist und es wichtiger ist zu wissen, wie die Kreuzungen heißen (und das steht in der anderen Karte)

 

Nach 12 h Schlaf stehe ich um 8:30 morgens wieder auf. Die Woche war anstrengend gewesen und das Rennen am Samstagmorgen hat mir dann den Rest gegeben. Das Wetter ist ziemlich bewölkt. Vereinzelt sind die Berge in Wolken gehüllt. Es sieht aber so aus, als ob es besser wird, zumindest ist mein Wanderziel gut zu erkennen.

Ich gehe von der Residence in Richtung Parkplatz. Anstatt auf der Straße zu gehen, nehme ich den Weg der hinter den Häusern entlang führt. Ich komme am Parkplatz an und kreuze die Straße, die von unten aus Gresse en Vercors kommt. Ich gehe geradesaus etwa 100 m weiter bis ich zum Posten Croix de Serre Monet komme. Dort biege ich nach rechts ab und folge der Straße.

 

201-07-15 Gresse-en-Vercors a

Blick zurück Richtung Residence

 

Die schmale Straße geht in einen Weg über und führt zur Kirche von Gresse en Vercors. Gegenüber der Kirche befindet sich ein Parkplatz und das Office du Tourisme. Am Office de Tourisme hängt immer ein aktueller Wetterbericht (zumindest in der Saison).

 

201-07-15 Gresse-en-Vercors b

201-07-15 Gresse-en-Vercors c

Gresse-en-Vercors


Nach der Kirche gehe ich auf der Hauptstraße nach links. Es gibt hier einen großen Parkplatz und ein Schild, dass zum Pas du Serpaton führt. Hier geht man aber nicht! Ich gehe 5 Minuten auf dieser Straße und merke, dass ich nicht richtig bin. Die Straße führt zwar auch zum Pas du Serpaton, ich will aber schließlich auf dem Wanderweg und nicht auf der Straße laufen. Ich gehe deshalb wieder zurück.

Der eigentliche Weg biegt erst 200 m nach dem Parkplatz von der Hauptstraße ab, an einem Ort, der La Casse heißt. Der Weg führt im Wald stetig bergauf. Er ist gut zu bewältigen und hat vom Höhenunterschied abgesehen keine besonderen Schwierigkeiten. Der Pfad führt schließlich zur Straße, die vom Parkplatz in Gresse en Vercors hier heraufführt. Ich folge der Straße. Etwa 200 m weiter ist ein Parkplatz, bis zu dem man mit dem Auto fahren kann, danach ist die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Der Straße folgend erreiche ich schließlich einen Mobilfunksender und eine Stromstation.

 

201-07-15 Gresse-en-Vercors d

Gresse-en-Vercors von oben


Hier oben ist es ziemlich windig. Die Temperaturen sind für Juli alles andere als berauschend. Hinter der Umspannstation finde ich einen Betonsockel auf dem ich sitze und meine Mittagspause mache. Es ist hier auch etwas windgeschützt. Ich ziehe mein verschwitztes Hemd aus und dafür ein Funktionsunterhemd, ein T-Shirt und einen dünnen Fleece Pulli an. Das Hemd hänge ich am Zaun auf und lasse es im Wind trocknen.

Von hier oben kann ich auf die andere Seite ins Tal sehen. Unterhalb befindet sich Monestier de Clermont. Hier beginnt bzw. endet die Autobahn und die große Brücke, die das Tal überquert ist von hier aus deutlich zu erkennen.

 

201-07-15 Monestier

Unten sieht man Monestier de Clermont und die Autobahn von Grenoble nach Sisteron mit der großen Autobahnbrücke.


Nach einer halben Stunde Mittagspause gehe ich wieder zurück. Auf dem Rückweg sind der Grand Veymont und der Mont Aiguille sehr schön zu erkennen.

 

201-07-15 Mont Aiguille

Mont Aiguille

 

Als von rechts der Weg kommt auf dem ich auf dem Hinweg hinaufkam, gehe ich auf der Straße geradeaus den Berg hinab bis ich nach Uclaire komme. Von hier aus gehe ich wieder in Richtung Gresse en Vercors bergab. Über Pas du Bru, Combe Rouge und Aux Fayolles steige ich nach Girard ab. Dort biege ich nach rechts ab und gehe entlang des Campingplatzes auf die Hauptstraße zurück. Ich gehe entlang der Straße bis zum Kreisverkehr und biege dann links ab, um wieder zur Residence les Dolomites bergan zu steigen.

Von der Wanderung und den Strapazen der Vortage müde, mache ich erst einmal ein Mittagsschläfchen. Abends setzt heftiger Regen ein. Am Montag muss ich unbedingt Einkaufen fahren.

 

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 12:11

Ich kann erst am Nachmittag losfahren und das ist auch der Grund, weshalb ich vorgezogen habe nicht so weit weg zu fahren. Am Samstagmorgen habe ich um 9:45 ein Rennen in Ecublens (VD). Anschließend fahre ich sofort nach Hause, nehme eine Dusche und mache mein Mittagessen. Ich muss noch ein paar Sachen zusammenpacken, aber im Grunde ist alles vorbereitet. Ich war in der Woche davor auf Geschäftsreise in Deutschland und England, so dass ich schon das Wochenende davor alles gepackt habe. Ich lade alle Sachen ins Auto ein und fahre um 14:00 los.

Heute ist der 14. Juli, ein Nationalfeiertag in Frankreich. Ich gehe davon aus, dass alle Geschäfte geschlossen sind. Manchmal sind am Sonntagmorgen die Lebensmittelgeschäfte geöffnet. Erstaunlicherweise sind unterwegs aber sehr viele Läden auch am Sonntagnachmittag geöffnet, leider spielt der Aldi bei solchen Aktionen nie mit.

Ich fahre die Route, die ich schon bei der Fahrt nach le Thor erarbeitet habe. Zuerst geht es also auf der Autobahn am Flughafen Genf vorbei, dann weiter nach Chancy. Auf der Straße nach Chancy lege ich noch einen Tankstopp ein. Von Chancy geht es über Vallerey nach Frangy und Rumilly nach Gresy-sur-Aix weiter. In Gresy-sur-Aix hat sogar der Decathon auf. Es leuchtet mir ja gerade noch ein, dass die Supermärkte offen sind, damit die Leute am Wochenende ihre Lebensmittel einkaufen können, den Decathon am Feiertag zu öffnen kommt mit hingegen schon merkwürdig vor. Da ich zügig zum Urlaubsort fahren will, halte ich hier allerdings nicht an, sondern fahre hier auf die Autobahn.

Ich bin relativ müde, so dass ich keine Lust mehr habe weiter auf der Landstraße zu fahren, sondern bleibe bis Grenoble auf der Autobahn. Ich fahre wie gewohnt über die Südumfahrung von Grenoble und dann weiter auf die Autobahn Richtung Sisteron. Ich verspreche mir keinen großen Vorteil, die Autobahn bis Monestier de Clermont zu benutzen, so dass ich in Vif bei der letzten freien Abfahrt bereits abfahre. In Vif biege ich dann auf die D 8 ab und fahre über Le Gua, Saint-Barthélemy und Miribel-Lanchâtre nach Saint-Guillaume. Die Straße führt in Richtung Monestier de Clermont. Ich fahre dann aber nach rechts in Richtung Gresse en Vercors. Zwischendurch findet das Navi auf einmal in einer Schucht keinen Satellitenempfang. Glücklicherweise findet es kurz vor Gresse en Vercors seine Orientierung wieder. Der Ort ist aber sowieso nicht so groß und ich habe mir bereits vor der Abfahrt den Ortsplan angesehen, so dass ich bereits eine ungefähre Vorstellung habe wo es hingeht.

In Gresse biege ich rechts ab, um zur Residence „les Dolomites“ zu fahren. An der Wohnanlage findet sich unmittelbar keine Parkgelegenheit, es gibt aber davor einen großen öffentlichen Parkplatz. Ich gehe zur Rezeption von Franceloc und melde mich an. Ich muss hier noch 5,39 € Taxe de Sejour bezahlen und eine Kaution von 200 € hinterlegen. Die 200 € muss man bei jedem Mal hinterlegen. Es gibt es hierfür 3 Möglichkeiten:

  • Die Hinterlegung eines Schecks: das fällt bei mir aus, da ich keine Schecks habe. In der Schweiz und Deutschland ist so etwas eigentlich nicht üblich, während in Frankreich Schecks gang und gäbe sind.
  • Hinterlegung von 200 € in Cash
  • Hinterlegung einer Kreditkartennummer

Interessanterweise geht hier nur neben dem Scheck die Hinterlegung einer Kreditkarten Nummer. Bei anderen Franceloc Niederlassungen wird das hingegen abgelehnt und man kann dann nur Bargeld hinterlegen.

Da der Parkplatz vom Apartment relativ weit entfernt ist (etwa 250 m), dürfen die Mieter zum be- und entladen der Fahrzeuge vor den Häusern parken, müssen aber anschließend den Wagen aber wieder auf den öffentlichen Parkplatz zurückstellen.

Das Apartment ist schnell eingeräumt. Das Apartment ist im 2. Stock und hat einen Balkon mit Blick auf den Crête du Bisou. Das Apartment ist mit 20 m² nicht gerade groß. Die Ausstattung ist einfach. Es gibt ein Badezimmer mit Badewanne und Toilette, eine Steckdose gibt es hier nicht, überhaupt wurde etwas mit den Steckdosen gespart, als das Apartment entworfen wurde.

Das Wohnzimmer hat eine Couch, das als Bett benutzt wird und einen Holztisch mit zwei Holzstühlen. In der Ecke gibt es einen Kochbereich mit zwei Kochplatten, einer Spüle und dem Kühlschrank. Ferner gibt es eine Mikrowelle. Oberhalb und unterhalb gibt es Küchenschränke in denen sich das Geschirr befindet. Ein kleiner Fernseher steht hier auch, allerdings muss man für seine Benutzung extra was bezahlen.

 

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Das Wetter ist heute ganz ordentlich. Die Sonne scheint, allerdings sind ein paar Wolken am Himmel. Ich habe allerdings den Eindruck, dass es hier auf 1250 m nicht besonders warm ist.

Ich gehe noch ein bisschen herum, da ich noch zum Auto gehen muss, weil ich da das Spüli vergessen habe. Ich bereite anschießend das Abendessen zu. Ich bin heute ziemlich müde, so dass ich um 20:30 bereits ins Bett gehe.

 

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 12:04

Mein ursprünglicher Urlaubsplan war es im Juni ein Mobilhome auf dem Vercorsplateau zu mieten. Da das Wetter im Juni manchmal noch recht kritisch ist und ich im Juni letztendlich nach le Thor gefahren bin, beschließe ich im Juli nach Gresse en Vercors zu fahren. Hier gibt es im Sommer günstige Apartments über Franceloc zu mieten.

Bei der Buchung habe ich mir Zeit gelassen und erst unmittelbar die Woche vor der Abfahrt gebucht. Als ich etwa 3 Wochen vor der Abfahrt auf die Seite von Franceloc gegangen bin, ist mir aufgefallen, dass die Woche vor meinem Aufenthalt reduziert war. Anscheinend lief das Geschäft nicht wie gewünscht. Darauf spekulierend, dass auch die Woche in der ich in den Urlaub fahren möchte reduziert wird, habe ich gewartet. Tatsächlich war die Woche vor meiner Abfahrt die Miete reduziert worden, das Warten hat sich gelohnt. Ich habe ein kleines Studio mit 20 m² für 179 € die Woche gemietet. Vorher kostete die Unterkunft 224 €. Es handelt sich um das kleinste Apartment, für mich reicht das vollkommen aus.

 

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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 09:22

Höhenunterschied: 240 m

Höchster Punkt: 293 m

Länge: 6,6 km

Dauer: 2 h bei zügigem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, der Abstieg war allerdings etwas schwieriger, es gibt aber mehrere Möglichkeiten und letztendlich muss man eben bergab laufen; eine Karte ist empfehlenswert.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: le p’tit Crapahut: Pays du Ventoux et Dentelles de Montmirail: Wanderung 12: Le plateau de Courens

Karte: IGN 3040 ET: Carpentras

 

Ich rechne mir aus, dass ich auf der Rückfahrt noch eine kleine Wanderung machen kann. Da heute Sonntag ist, kann ich auch unterwegs nicht bei Aldi, Decathlon oder IKEA anhalten, wodurch normalerweise auch eine Menge Zeit verloren geht. Nachdem ich das Mobilhome wieder zurückgegeben habe, fahre ich nach Beaumes-de-Venise. Im Zentrum des Ortes gibt es einen schönen großen Parkplatz bei der Gendarmerie, wo ich den Wagen abstelle. Das Wetter ist heute ausgezeichnet, ideal um noch eine Wanderung zu machen.

Da ich noch einige Stunden für die Heimfahrt benötige, wähle ich eine kurze nur knapp zweistündige Wanderung. Ich gehe vom großen Parkplatz auf die Hauptstraße zurück und gehe ca. 100 m auf der D 21 in Richtung Westen. Dort geht es nach rechts in den Chemin du Pasquier. An der Abzweigung fängt links der Friedhof von Beaumes-de-Venise an. Nach 150 m geht es links an einem Wegweiser in Richtung Kapelle Notre-Dame d’Aubune. Alternativ kann man auch über den Cours Jean-Jaurès und die Rue de Raboly gehen, in einem Wanderführer wird diese Route empfohlen, ist wahrscheinlich schöner.

 

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Entlang des Kanals


Die Straße führt in westlicher Richtung und verlässt bald nach der Abzweigung den Ort. Nach 600 m kreuzt die Straße einen Kanal und anstatt auf der Straße direkt zur Kapelle zu laufen, gehe ich erst einmal auf der linken Seite des Kanals weiter. Nach 500 m biege ich nach rechts ab und überquere den Kanal auf einer Brücke. Ich folge der Straße leicht bergauf und komme nach Notre-Dame d’Aubune.

 

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Notre-Dame d’Aubune


Nach links biegt ein Weg ab, der steil den Berg hinauf führt. Der Weg führt an einem aufgelassenen Steinbruch vorbei. Der Weg kommt schließlich an einer Schneise an. Wenn man hier weiter geht, läuft man auf der Rückseite des Berges weiter. Ich biege aber auf einem Weg ab, der kurz davor abzweigt. Der Weg führt zur Chapelle St- Hilaire, die renoviert werden soll. Es geht ohne großen Höhenunterschied oben den Berg entlang. Die Aussicht ist ganz gut, es gibt einige Weinfelder und in Norden sind die Dentelles de Montmirail zu sehen.

 

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Den Berg entlang komme ich an eine Piste. Wo es genau wieder runtergeht weiß ich nicht, ein Schild steht hier leider auch nicht. Ich gehe geradeaus, dort ist ein schöner Weg, anschließend gehe ich immer abwärts und komme schließlich auch in Beaumes-de-Venise an. Es gibt wohl mehrere Möglichkeiten wieder abzusteigen, im Zweifel immer dem Weg folgen der bergab führt.

Ich fahre dann wieder nach Hause weiter. Zuerst fahre ich zur Hauptstraße in Richtung Vaison-la-Romaine zurück. Auf der Fahrt nach Vaison-la-Romaine habe ich leider einen Sonntagsfahrer vor mir, den ich aber zum Glück überholen kann. Danach fahre ich in Richtung Serres weiter. Einige Kilometer vor Serre halte ich an einem Parkplatz an und mache Mittagspause. Es ist sonnig und ziemlich warm.

 

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Mittagspause bei der Rückfahrt


Zurück fahre ich dann im Prinzip wie auf dem Hinweg. In Vallery ist leider wegen einem Flohmarkt die Hauptstraße gesperrt, so dass ich leider etwas Probleme habe, wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

 

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20. August 2012 1 20 /08 /August /2012 07:25

Höhenunterschied: 435 m

Höchster Punkt: 330 m

Länge: 14,2 km

Dauer: 4 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist eine Kombination von 2 Wanderungen, nämlich:

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 4: La Peithe, und

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 5: Cabrières et son terroir

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Heute kombiniere ich zwei Wanderungen aus einem Wanderführer. Die eine geht von Lagnes zur Mur de Peste, die andere geht von Cabrières d’Avignon zur Mur de la Peste. Die Mur de la Peste ist zwar lang, zufälligerweise treffen sich aber beide Wanderungen am gleichen Abschnitt der Mur de la Peste. Die Wanderungen werden in mehreren Wanderführern beschrieben aber keiner verknüpft diese Wanderungen. Jede der beiden Wanderungen wäre zu kurz, in ihrer Kombination sind sie aber genau richtig.

Ich fahre also morgens nach Lagnes, an der Place de la Liberté gibt es einen Parkplatz, aber bereits vorher habe ich entlang der Straße Parkplätze gesehen. Vom Parkplatz gehe ich etwa 100 m südlich entlang der Hauptstraße. Hier steht ein Wegweiser und ich biege links in eine Seitenstraße ein. In diesem ersten Abschnitt ist der Weg gelb rot markiert. Nach 100 m biegt der Wanderweg rechts ab.

 

2012-06-16 Lagnes

Blick zurück auf Lagnes

 

Der Asphalt hört dann bald auf und kommt dann bei einem Bewässerungsbecken an, an dessen Ende ich links abbiege. Das Wetter ist heute ziemlich heiß, außerdem fehlt die kühlende Wirkung des Windes fast vollständig.

Es kommt ein Markierungsstein „Mur de la Peste“, wobei es bei diesem Exemplar etwas Fantasie benötigt, um die Aufschrift zu lesen. Rechts führt der Weg weiter in Richtung Osten. In südlicher Richtung ist sehr schön der Gebirgszug des Luberon zu erkennen. Ich kürze etwas durch das Brachland ab, und komme zu einem Parkplatz an der D 100. Ich überquere die Straße und laufe auf der anderen Seite in Richtung Cabrières. Nach 750 m komme ich bei der Mur de Peste an.

 

2012-06-16 Mur de la Peste

Mur de la Peste

 

Die Mur de Peste ist eine Steinmauer, die 1720 errichtet wurde, um die aus Marseille kommende Pest abzuwehren. Das hat damals sehr gut funktioniert. Ich biege nach links ab und laufe etwa 1 km an dieser Steinmauer entlang Richtung Norden.

 

2012-06-16 Entlang der Pestmauer

Pestmauer


Ich komme bei einer großen Wegkreuzung heraus. Ich biege rechts ab und setze meinen Weg auf einem gelb-rot markierten Pfad fort, der in Richtung Cabrières d’Avignon führt. Ich laufe aber nicht direkt in den Ort hinein. Bei einem Wasserbehälter biege ich dem Weg folgend nach links ab und gehe dort etwa 800 m bis der Weg an einer Straße endet, der ich rechts folge und die mich nach Cabrières d’Avignon führt. Im Ort gibt es ein Chateau. Ich gehe wieder zurück zur Mur de la Peste, wo ich bereits vorher war. Kurz bevor ich die Mur de la Peste erreiche mache ich noch meine Mittagspause.

 

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Ich laufe auf demselben Weg, den ich zur Mur de la Peste gegangen bin wieder zum Parkplatz an der D 100 zurück, folge der D100 etwa 150 m in nördlicher Richtung und biege in nördlicher Richtung auf den gelb markierten Pfad ein, der zur Kreuzung „Peithe“ führt.

Von dort mache ich einen kleinen Rundweg, der mich zum Wegpunkt „Espéracons“ führt. Ich folge dem Weg weiter in Richtung Wegkreuzung „Soldat“ und kurz darauf kommt ein schöner Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man auf den Ort Fontaine de Vaucluse und auf die Ebene um Isle-sur-la-Sorge herab.

 

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Ich komme an der Kreuzung „Soldat“ heraus, die nur knapp 100 m unterhalb der Kreuzung „Peithe“ liegt.

Ich folge dem breiten Weg in Richtung Lagnes und steige den Berg hinab. Ich kreuze die D 100 erneut und laufe auf einer Straße nach Lagnes zurück. Auf der Hauptstraße angekommen finde ich schnell wieder zum Auto zurück.

Bei der Rückfahrt bestätigt das Autothermometer den Temperatureindruck, den ich bei der Wanderung hatte: 31°C. Es ist auch schön warm im Auto und am Lenkrad verbrenne ich mir fast die Finger.

 

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19. August 2012 7 19 /08 /August /2012 08:26

Höhenunterschied: 200 m

Höchster Punkt: 237 m

Länge: 8 km

Dauer: 3 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo, einschließlich Besichtigung des Ortes Goult

Orientierung: teilweise beschildert, teilweise gelb markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: nachdem man zur Straße hinabgestiegen ist und dann wieder den Berg hinauf muss, kommt ein recht steiler, schweißtreibender Anstieg, ansonsten einfach

Wanderführer: TopoGuides: Le Parc naturel régional du Luberon … à pied. Wanderung 17: Grand Tour du Mange-Tian

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Ich stelle mein Fahrzeug an einem öffentlichen Parkplatz vor der Kirche ab. Ich gehe dann weiter in den Ort Goult hinein. Der Ort ist ganz hübsch und ist auch für Nichtwanderer ein schönes Ausflugsziel. Es gibt einen offiziellen Rundweg, der an etwa 15 Highlights des Orts vorbeikommt. Ich gehe durch den Ort bis ich bei der Mühle ankomme. Hier fängt offiziell der Wanderweg an.

 

2012-06-15 Goult

Goult

 

2012-06-15 Goult Aussicht

Aussicht von Goult

 

2012-06-15 Goult Mühle

Mühle


Ich gehe links an der Mühle vorbei. Es geht hier zum Conservatoire des terassses de culture. Dort wird ebenfalls ein kleiner Rundgang angeboten. Da der Weg hier auch gelb markiert ist kann man sich leicht verlaufen, was mir leider passiert. Ich hätte kurz hinter der Mühle rechts abbiegen sollen, bin aber verführt durch den schönen Weg mit den gelben Markierungen geradeaus gelaufen. Durch ein paar verwundene Waldwege schaffe ich es aber wieder zum eigentlichen Weg zurückzufinden ohne den kompletten Weg zur Mühle zurücklaufen zu müssen.

Auf dem richtigen Weg angekommen laufe ich hinunter auf die D 60. Ich kreuze die Straße. Hier wird dem Wanderer ein Privatgrundstück angezeigt. Der Eigentümer des Grundstücks erlaubt dessen Durchquerung und hat sogar einige Wegweiser aufgestellt, so dass man ziemlich einfach den Weg findet. Es geht hier ziemlich steil bergauf. Anschließend folge ich dem gelb markierten Weg und komme an einem Borries (Steiniglu) und einer Ruine vorbei.

 

2012-06-15 Goult Borries

 

Der Weg kommt schließlich bei einem Wegweiser an. Rechts geht es auf dem direkten Weg zurück nach Goult. Ich gehe nach links in Richtung Mange-Tian.

Die Piste folgt einer Haarnadelkurve und geht dann gerade durch den Wald, bis sie auf eine Straße stößt. Es geht etwa 100 m auf der Straße bis der gelb markierte Weg nach rechts abzweigt. Der Weg führt zu einem Gehöft und führt dann auf einem Betonweg bis zu einer Hauptstraße, wo ich rechts abbiege und kurz darauf wieder rechts abbiege.

 

2012-06-15 DSC03923


Kurz vor einem Gehöft namens „le Colombier“ führt eine Brücke über den Imergue Bach. In dem Bach sitzt auf einem Stein eine Schildkröte. Ich kann mich nicht erinnern bei meinen unzähligen Wanderungen schon mal eine Schildkröte gesehen zu haben. Als die Schildkröte mich kommen sieht, hüpft sie in die Brühe und ist erst mal weg. Kurze Zeit später taucht sie aber wieder auf. Sie steht etwa 5 m weiter im Wasser. Nur der Kopf guckt aus dem Wasser, der Rest der Schildkröte ist unter Wasser.

Der Weg führt dann zur D 60 der ich nach rechts folge und nach einigen hundert Metern entlang der Straße biegt links ein gelb markierter Weg ab, der mich wieder zurück nach Goult führt. Ein wenig unterhalb von Goult mach ich schließlich Mittagspause. Die Wanderung ist eigentlich fast beendet. Ich habe aber vorher kein geeignetes Plätzchen finden können. Hier ist etwas abseits des Weges ein Steinhaufen auf dem ich Platz nehme. Im Hintergrund ist der kahle Mont Ventoux zu sehen.

 

2012-06-15 DSC03927


Es ist heute ziemlich heiß. Das Auto-Thermometer zeigt eine Außentemperatur von 29,5 °C bei der Rückfahrt an.

Die Wanderung heute war nicht sehr lange und obwohl ich relativ spät unterwegs war, komme ich schon gegen 3 Uhr wieder am Campingplatz an. Ich beschließe deshalb mal in den Ort Le Thor zu gehen. Laut Navi sind es etwa 1 km Luftlinie ins Ortszentrum.

 

2012-06-15 La Sorgue 

La Sorgue

 

Der Weg ist nicht besonders schwer zu finden, es geht aber immer der Straße entlang, Fußgängerweg gibt es hier keinen, allerdings ist kaum Verkehr. Im Ortszentrum von Le Thor gibt es eine Kirche und einen netten Torbogen. Die Runde ist schnell gemacht.

 

2012-06-15 Le Thor Eglise

Kirche

 

2012-06-15 Le Thor

Downtown Le Thor

 

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18. August 2012 6 18 /08 /August /2012 09:54

Höhenunterschied: 350 m

Höchster Punkt: 336 m

Länge: 14,6 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung:.

Schwierigkeit: einige Kraxelpartien in der Schlucht, ansonsten relativ einfache Wanderung, aber lange;

Wanderführer: Rother Wanderführer Provence: Wanderung 21: Gorges de Regalon

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Die Wanderung ist ebenfalls eine Pflichtwanderung, wenn man in der Gegend ist. Ich wollte die Wanderung letztes Jahr schon machen, als ich in Pertuis Urlaub gemacht habe. Leider war die Schlucht damals gesperrt. Ich bin damals alternativ zur Ferme des Mayorques gelaufen. Der normale Lauf der Dinge ist: wenn die Schlucht erst einmal gesperrt ist, bleibt sie es für die  nächsten 10 Jahre. Kurioserweise habe ich vor dem Urlaub im Internet nach Gorges de Regalon gesucht und bin auf Seiten gestoßen, auf denen stand, dass die Schlucht seit Anfang 2012 wieder geöffnet ist, also nichts wie hin!

Das Wetter ist heute ausgezeichnet, am Montag hat es zum letzten Mal geregnet, die Schlucht sollte also trocken sein. Als ich kurz nach 10 Uhr am Parkplatz der Schlucht ankomme ist hier schon ganz schön was los. Ansonsten waren die Touristenströme bisher in diesem Urlaub überschaubar, hier ist aber ein ziemlicher Andrang. Vom Parkplatz geht es ein paar hundert Meter bis zum Eingang der Schlucht.

 

2012-06-14 Gorges du Regalon 1

Am Eingang zur Schlucht

 

Es gehen einige Gruppen vor mir wie auch hinter mir in die Schlucht. Nach kurzem Marsch entspannt sich aber die Lage in der Schlucht und ich kann mein eigenes Tempo gehen und bin weitgehend wieder für mich allein. Die Schlucht ist beeindruckend. Teilweise geht es zwischen 2 engen Felswänden hindurch. Gelegentlich gibt es leicht Kletterstellen, um kleinere Stufen zu überwinden. Die Schlucht ist ein Muss für jeden Provencewanderer. Im Gegensatz zur Schlucht des Veroncle, die ich 2009 bewandert habe, ist die Schlucht des Regalon aber deutlich kürzer, in einer halbes Stunde bin ich durch.

 

2012-06-14 Gorges du Regalon 2

2012-06-14 Gorges du Regalon 3

2012-06-14 Gorges du Regalon 4

2012-06-14 Gorges du Regalon 6


Am Ende der Schlucht stoße ich auf den GR 6/97. Der GR 6 biegt nach rechts ab und führt in Richtung Merindol. Ich gehe hier geradeaus weiter, da ich ursprünglich vorhatte über das Vallon de la Galère und die Ferme des Mayorques zurückzulaufen. Als ich dann auf einen breiten Fahrweg stoße, entscheide ich mich aber um und beschließe über Merindol zurückzugehen, da ich bereits letztes Jahr in Les Mayorques vorbeigekommen bin.

 

2012-06-14 Esel

2012-06-14 Esel 2


Ich gehe also nach rechts auf der Schotterpiste und in Richtung Merindol. Ich folge der Piste bis von rechts der Weg aus der Schlucht heraufkommt. Weiter auf dem GR führt mich der Weg zum Maison forestière de la Font de l’Orme. Ich folge weiter dem GR in Richtung Osten und komme schließlich bei einem Gehöft namens Sadaillan heraus.

 

2012-06-14 DSC03900

 

Kurz darauf verzweigen sich der GR 6 und der GR 97. Ich biege nach rechts ab und folge dem GR 6 in südöstlicher Richtung. Nach 800 m führt ein Abzweig zum Sommet du Vallon Bernard. Auf dieser kleinen Anhöhe, suche ich mir einen Felsbrocken und mache dort Mittagspause.

 

2012-06-14 DSC03902


Ich gehe anschließend wieder auf den GR zurück und steige bergab nach Merindol. Ich gehe dann zum Weiler le Petit Champeau und auf dem Weg weiter zurück zum Parkplatz.

 

2012-06-14 DSC03904


Auf dem Heimweg fahre ich wieder in Cavaillon vorbei. Ich schaue kurz beim Decathlon rein, bin aber ziemlich lustlos. Die Sachen die ich brauche habe ich eigentlich schon eingekauft und die Sachen die fehlten, hat der kleine Laden sowieso nicht. Außerdem ist die Kassenschlange ziemlich lang. Nebenan gehe ich noch zum Tanken beim Intermarché, der Preis für Super ist mittlerweile auf 1,484 € pro Liter gefallen. Der Kraftstoff sollte für die verbleibenden 2 Tage und die Rückfahrt reichen. Ich fahre anschließend westlich um Cavaillon herum und an einem Kreisverkehr steht auf einmal ein Aldi, nur dumm dass ich keinen mehr brauche …

 

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17. August 2012 5 17 /08 /August /2012 06:20

Höhenunterschied: 610 m

Höchster Punkt: 425 m

Länge: 16 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause und ohne Besichtigung der Quelle in Fontaine-de-Vaucluse) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: man muss schon aufpassen, die Beschilderung ist eher dürftig, regelmäßig die Wanderkarte konsultieren.

Schwierigkeit: relativ einfache Wanderung, aber lange

Wanderführer: DumontActiv: Wandern in der Provence: Wanderung 6: Im Karstland der Vaucluse

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Die Wanderung von Fontaine-de-Vaucluse steht auf meinem Pflichtprogramm für diesen Urlaub. Alternativ habe ich für heute auch noch die Schlucht des Regalon im Angebot. Diese sollte man aber meiden, wenn es geregnet hat. Da es am Montag geregnet hat, entschließe ich mich, die Schlucht noch etwas trocknen zu lassen und heute nach Fontaine-de-Vaucluse zu fahren.

Im Gegensatz zu den beiden Vortagen ist das Wetter etwas besser: die Wolken sind weitgehend verschwunden. Dafür ist es etwas windiger geworden. Auf der Wanderung bin ich aber meistens vom Wind geschützt, so dass das Wetter perfekt ist.

Ich stelle meinen Wagen kurz vor dem Ortszentrum an einem kleinen Parkplatz rechts von der D25 ab. Es gab weiter vorne schon einen anderen Parkplatz, bei dem ich aber weitergefahren bin. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Der Parkplatz kostet 3,50 €. Alle anderen Parkplätze in Fontaine-de-Vaucluse sind ebenfalls kostenpflichtig und kosten dann auch alle 3,50 €.

Der Parkplatz liegt ganz gut, weil genau an diesem Punkt auch meine Wanderung anfängt. Direkt gegenüber der Ausfahrt ist ein Wanderschild, das den Weg in Richtung Saumane-de-Vaucluse ausweist, mein erstes Etappenziel. Der Weg zweigt an dieser Stelle von der D25 nach rechts ab und führt parallel zu dieser in westlicher Richtung gemächlich den Berg hinauf. Am Anfang noch asphaltiert verwandelt sich die Strecke sehr schnell in eine Schotterpiste. Nach 750 m macht der Weg eine Rechtskurve und biegt nach Norden ab. Es ist hier leider nicht eindeutig zu erkennen, dass man hier nach rechts muss, vor allem da es scheint, man könne auch geradeaus weiter laufen. In diesem Abschnitt ist der Weg meist gelb markiert.

Nach weiteren 750 m kommt eine Wegkreuzung, die auf der Karte nicht zu sehen ist. Geradeaus führt ein großer Weg weiter, hier ist man aber falsch, halblinks geht ein kleinerer Weg in Richtung Norden, dem man folgen muss. Die Wege die nach links und rechts abbiegen sind völlig falsch. Nach weiteren 750 m mündet der Weg in eine breite Schotterstraße und biegt links ab. Kurz darauf kommt ein Wegweiser. Ich laufe geradeaus weiter in westlicher Richtung. Die Piste macht eine Kurve nach links und unmittelbar darauf biegt rechts mein Weg ab, der in die Combe de Bérunguier herabführt. Der Weg führt wieder aus dieser Senke hinaus und kreuzt eine kleine Straße. Ich laufe geradeaus weiter, bis ich an einem Wegweiser ankomme.

Hier habe ich leider etwas Orientierungsschwierigkeiten und finde prompt den Weg nach Saumane-de-Vaucluse nicht. Anstatt durchs Unterholz zu robben, beschließe ich einen Umweg über Marculy zu laufen und gehe von dort aus nach Saumane-de-Vaucluse. Der Weg hier ist eigentlich auch ganz nett. Am Ortseingang kommt dann von links der Weg herein, den ich eigentlich nehmen wollte…

 

2012-06-13 Saumane-de-Vaucluse 1

2012-06-13 Saumane-de-Vaucluse 2

Saumane-de-Vaucluse


Ich gehe in den Ort. Stetig bergan geht es zur Mairie, dann nach rechts und schließlich biege ich nach rechts ab und folge einem Wegweiser zum Chateau. Die Straße macht eine Rechtskurve. Hier ist wohl der Eingang zum Chateau und einen Parkplatz scheint es hier auch zu geben. Als die Straße hier endet, geht geradeaus ein Weg weiter, der wieder hinab ins Tal führt und bei einer Betonpiste ankommt. Die Piste führt stetig bergan und transformiert sich in eine Schotterpiste, der ich bis zu einem großen Wasserreservoir folge. Ich gehe nach rechts, wo der Weg in eine große Piste mündet. Etwas 200 m Richtung Süden biegt nach einer Linkskurve ein gelb markierter Pfad ab, dem ich etwa 5 Minuten bergan folge bis ich an einen Wegweiser stoße.

 

2012-06-13 DSC03867

2012-06-13 DSC03871


Von hier aus folge ich dem GR in südlicher Richtung, bis ich wieder in Fontaine-de-Vaucluse ankomme.

 

2012-06-13 Fontaines de Vaucluse

2012-06-13 DSC03873

 

Der Ort ist in erster Linie für die mysteriöse Quelle der Sorgue bekannt, die jeder Besucher der Gegend auf seinem Pflichtprogramm stehen hat. Vom Ort aus folge ich den Touristen bis ich bei der Quelle ankomme. Nach kurzer Besichtigung der Quelle gehe ich dann wieder zum Auto zurück.

 

2012-06-13 Quelle der Fontaine de Vaucluse

Die Quelle


Aldi die dritte: Nachdem meine bisherigen Versuche beim Aldi einzukaufen kläglich gescheitert waren, versuche ich es heute zum dritten Mal einen Aldi aufzusuchen. Den Aldi von Monteux kenne ich bereits, allerdings habe ich ihn noch nie offen gesehen. Nach Abschluss meines Ausflugs fahre ich nach Monteux. Monteux ist immer noch eine Baustelle und zum Aldi zu fahren ist relativ aufwendig, mittlerweile kenne ich mich aber in Monteux aus. Bei Aldi angekommen stelle ich fest, dass der Laden tatsächlich heute wieder eröffnet hat. Ich kaufe die mir noch fehlenden Sachen und fahre anschließend zum Campingplatz in Le Thor zurück, wo ich schließlich gegen 17:10 ankomme.

 

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