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26. August 2012 7 26 /08 /August /2012 09:22

Höhenunterschied: 240 m

Höchster Punkt: 293 m

Länge: 6,6 km

Dauer: 2 h bei zügigem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, der Abstieg war allerdings etwas schwieriger, es gibt aber mehrere Möglichkeiten und letztendlich muss man eben bergab laufen; eine Karte ist empfehlenswert.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: le p’tit Crapahut: Pays du Ventoux et Dentelles de Montmirail: Wanderung 12: Le plateau de Courens

Karte: IGN 3040 ET: Carpentras

 

Ich rechne mir aus, dass ich auf der Rückfahrt noch eine kleine Wanderung machen kann. Da heute Sonntag ist, kann ich auch unterwegs nicht bei Aldi, Decathlon oder IKEA anhalten, wodurch normalerweise auch eine Menge Zeit verloren geht. Nachdem ich das Mobilhome wieder zurückgegeben habe, fahre ich nach Beaumes-de-Venise. Im Zentrum des Ortes gibt es einen schönen großen Parkplatz bei der Gendarmerie, wo ich den Wagen abstelle. Das Wetter ist heute ausgezeichnet, ideal um noch eine Wanderung zu machen.

Da ich noch einige Stunden für die Heimfahrt benötige, wähle ich eine kurze nur knapp zweistündige Wanderung. Ich gehe vom großen Parkplatz auf die Hauptstraße zurück und gehe ca. 100 m auf der D 21 in Richtung Westen. Dort geht es nach rechts in den Chemin du Pasquier. An der Abzweigung fängt links der Friedhof von Beaumes-de-Venise an. Nach 150 m geht es links an einem Wegweiser in Richtung Kapelle Notre-Dame d’Aubune. Alternativ kann man auch über den Cours Jean-Jaurès und die Rue de Raboly gehen, in einem Wanderführer wird diese Route empfohlen, ist wahrscheinlich schöner.

 

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Entlang des Kanals


Die Straße führt in westlicher Richtung und verlässt bald nach der Abzweigung den Ort. Nach 600 m kreuzt die Straße einen Kanal und anstatt auf der Straße direkt zur Kapelle zu laufen, gehe ich erst einmal auf der linken Seite des Kanals weiter. Nach 500 m biege ich nach rechts ab und überquere den Kanal auf einer Brücke. Ich folge der Straße leicht bergauf und komme nach Notre-Dame d’Aubune.

 

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Notre-Dame d’Aubune


Nach links biegt ein Weg ab, der steil den Berg hinauf führt. Der Weg führt an einem aufgelassenen Steinbruch vorbei. Der Weg kommt schließlich an einer Schneise an. Wenn man hier weiter geht, läuft man auf der Rückseite des Berges weiter. Ich biege aber auf einem Weg ab, der kurz davor abzweigt. Der Weg führt zur Chapelle St- Hilaire, die renoviert werden soll. Es geht ohne großen Höhenunterschied oben den Berg entlang. Die Aussicht ist ganz gut, es gibt einige Weinfelder und in Norden sind die Dentelles de Montmirail zu sehen.

 

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Den Berg entlang komme ich an eine Piste. Wo es genau wieder runtergeht weiß ich nicht, ein Schild steht hier leider auch nicht. Ich gehe geradeaus, dort ist ein schöner Weg, anschließend gehe ich immer abwärts und komme schließlich auch in Beaumes-de-Venise an. Es gibt wohl mehrere Möglichkeiten wieder abzusteigen, im Zweifel immer dem Weg folgen der bergab führt.

Ich fahre dann wieder nach Hause weiter. Zuerst fahre ich zur Hauptstraße in Richtung Vaison-la-Romaine zurück. Auf der Fahrt nach Vaison-la-Romaine habe ich leider einen Sonntagsfahrer vor mir, den ich aber zum Glück überholen kann. Danach fahre ich in Richtung Serres weiter. Einige Kilometer vor Serre halte ich an einem Parkplatz an und mache Mittagspause. Es ist sonnig und ziemlich warm.

 

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Mittagspause bei der Rückfahrt


Zurück fahre ich dann im Prinzip wie auf dem Hinweg. In Vallery ist leider wegen einem Flohmarkt die Hauptstraße gesperrt, so dass ich leider etwas Probleme habe, wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

 

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20. August 2012 1 20 /08 /August /2012 07:25

Höhenunterschied: 435 m

Höchster Punkt: 330 m

Länge: 14,2 km

Dauer: 4 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: meist ordentlich beschildert und markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: einfache Wanderung

Wanderführer: Die Wanderung ist eine Kombination von 2 Wanderungen, nämlich:

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 4: La Peithe, und

TopoGuides: Les monts de Vaucluse … à pied. Wanderung 5: Cabrières et son terroir

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Heute kombiniere ich zwei Wanderungen aus einem Wanderführer. Die eine geht von Lagnes zur Mur de Peste, die andere geht von Cabrières d’Avignon zur Mur de la Peste. Die Mur de la Peste ist zwar lang, zufälligerweise treffen sich aber beide Wanderungen am gleichen Abschnitt der Mur de la Peste. Die Wanderungen werden in mehreren Wanderführern beschrieben aber keiner verknüpft diese Wanderungen. Jede der beiden Wanderungen wäre zu kurz, in ihrer Kombination sind sie aber genau richtig.

Ich fahre also morgens nach Lagnes, an der Place de la Liberté gibt es einen Parkplatz, aber bereits vorher habe ich entlang der Straße Parkplätze gesehen. Vom Parkplatz gehe ich etwa 100 m südlich entlang der Hauptstraße. Hier steht ein Wegweiser und ich biege links in eine Seitenstraße ein. In diesem ersten Abschnitt ist der Weg gelb rot markiert. Nach 100 m biegt der Wanderweg rechts ab.

 

2012-06-16 Lagnes

Blick zurück auf Lagnes

 

Der Asphalt hört dann bald auf und kommt dann bei einem Bewässerungsbecken an, an dessen Ende ich links abbiege. Das Wetter ist heute ziemlich heiß, außerdem fehlt die kühlende Wirkung des Windes fast vollständig.

Es kommt ein Markierungsstein „Mur de la Peste“, wobei es bei diesem Exemplar etwas Fantasie benötigt, um die Aufschrift zu lesen. Rechts führt der Weg weiter in Richtung Osten. In südlicher Richtung ist sehr schön der Gebirgszug des Luberon zu erkennen. Ich kürze etwas durch das Brachland ab, und komme zu einem Parkplatz an der D 100. Ich überquere die Straße und laufe auf der anderen Seite in Richtung Cabrières. Nach 750 m komme ich bei der Mur de Peste an.

 

2012-06-16 Mur de la Peste

Mur de la Peste

 

Die Mur de Peste ist eine Steinmauer, die 1720 errichtet wurde, um die aus Marseille kommende Pest abzuwehren. Das hat damals sehr gut funktioniert. Ich biege nach links ab und laufe etwa 1 km an dieser Steinmauer entlang Richtung Norden.

 

2012-06-16 Entlang der Pestmauer

Pestmauer


Ich komme bei einer großen Wegkreuzung heraus. Ich biege rechts ab und setze meinen Weg auf einem gelb-rot markierten Pfad fort, der in Richtung Cabrières d’Avignon führt. Ich laufe aber nicht direkt in den Ort hinein. Bei einem Wasserbehälter biege ich dem Weg folgend nach links ab und gehe dort etwa 800 m bis der Weg an einer Straße endet, der ich rechts folge und die mich nach Cabrières d’Avignon führt. Im Ort gibt es ein Chateau. Ich gehe wieder zurück zur Mur de la Peste, wo ich bereits vorher war. Kurz bevor ich die Mur de la Peste erreiche mache ich noch meine Mittagspause.

 

2012-06-16DSC03943


Ich laufe auf demselben Weg, den ich zur Mur de la Peste gegangen bin wieder zum Parkplatz an der D 100 zurück, folge der D100 etwa 150 m in nördlicher Richtung und biege in nördlicher Richtung auf den gelb markierten Pfad ein, der zur Kreuzung „Peithe“ führt.

Von dort mache ich einen kleinen Rundweg, der mich zum Wegpunkt „Espéracons“ führt. Ich folge dem Weg weiter in Richtung Wegkreuzung „Soldat“ und kurz darauf kommt ein schöner Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man auf den Ort Fontaine de Vaucluse und auf die Ebene um Isle-sur-la-Sorge herab.

 

2012-06-16DSC03947

 

Ich komme an der Kreuzung „Soldat“ heraus, die nur knapp 100 m unterhalb der Kreuzung „Peithe“ liegt.

Ich folge dem breiten Weg in Richtung Lagnes und steige den Berg hinab. Ich kreuze die D 100 erneut und laufe auf einer Straße nach Lagnes zurück. Auf der Hauptstraße angekommen finde ich schnell wieder zum Auto zurück.

Bei der Rückfahrt bestätigt das Autothermometer den Temperatureindruck, den ich bei der Wanderung hatte: 31°C. Es ist auch schön warm im Auto und am Lenkrad verbrenne ich mir fast die Finger.

 

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19. August 2012 7 19 /08 /August /2012 08:26

Höhenunterschied: 200 m

Höchster Punkt: 237 m

Länge: 8 km

Dauer: 3 h (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo, einschließlich Besichtigung des Ortes Goult

Orientierung: teilweise beschildert, teilweise gelb markiert, eine Karte schadet aber nicht.

Schwierigkeit: nachdem man zur Straße hinabgestiegen ist und dann wieder den Berg hinauf muss, kommt ein recht steiler, schweißtreibender Anstieg, ansonsten einfach

Wanderführer: TopoGuides: Le Parc naturel régional du Luberon … à pied. Wanderung 17: Grand Tour du Mange-Tian

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Ich stelle mein Fahrzeug an einem öffentlichen Parkplatz vor der Kirche ab. Ich gehe dann weiter in den Ort Goult hinein. Der Ort ist ganz hübsch und ist auch für Nichtwanderer ein schönes Ausflugsziel. Es gibt einen offiziellen Rundweg, der an etwa 15 Highlights des Orts vorbeikommt. Ich gehe durch den Ort bis ich bei der Mühle ankomme. Hier fängt offiziell der Wanderweg an.

 

2012-06-15 Goult

Goult

 

2012-06-15 Goult Aussicht

Aussicht von Goult

 

2012-06-15 Goult Mühle

Mühle


Ich gehe links an der Mühle vorbei. Es geht hier zum Conservatoire des terassses de culture. Dort wird ebenfalls ein kleiner Rundgang angeboten. Da der Weg hier auch gelb markiert ist kann man sich leicht verlaufen, was mir leider passiert. Ich hätte kurz hinter der Mühle rechts abbiegen sollen, bin aber verführt durch den schönen Weg mit den gelben Markierungen geradeaus gelaufen. Durch ein paar verwundene Waldwege schaffe ich es aber wieder zum eigentlichen Weg zurückzufinden ohne den kompletten Weg zur Mühle zurücklaufen zu müssen.

Auf dem richtigen Weg angekommen laufe ich hinunter auf die D 60. Ich kreuze die Straße. Hier wird dem Wanderer ein Privatgrundstück angezeigt. Der Eigentümer des Grundstücks erlaubt dessen Durchquerung und hat sogar einige Wegweiser aufgestellt, so dass man ziemlich einfach den Weg findet. Es geht hier ziemlich steil bergauf. Anschließend folge ich dem gelb markierten Weg und komme an einem Borries (Steiniglu) und einer Ruine vorbei.

 

2012-06-15 Goult Borries

 

Der Weg kommt schließlich bei einem Wegweiser an. Rechts geht es auf dem direkten Weg zurück nach Goult. Ich gehe nach links in Richtung Mange-Tian.

Die Piste folgt einer Haarnadelkurve und geht dann gerade durch den Wald, bis sie auf eine Straße stößt. Es geht etwa 100 m auf der Straße bis der gelb markierte Weg nach rechts abzweigt. Der Weg führt zu einem Gehöft und führt dann auf einem Betonweg bis zu einer Hauptstraße, wo ich rechts abbiege und kurz darauf wieder rechts abbiege.

 

2012-06-15 DSC03923


Kurz vor einem Gehöft namens „le Colombier“ führt eine Brücke über den Imergue Bach. In dem Bach sitzt auf einem Stein eine Schildkröte. Ich kann mich nicht erinnern bei meinen unzähligen Wanderungen schon mal eine Schildkröte gesehen zu haben. Als die Schildkröte mich kommen sieht, hüpft sie in die Brühe und ist erst mal weg. Kurze Zeit später taucht sie aber wieder auf. Sie steht etwa 5 m weiter im Wasser. Nur der Kopf guckt aus dem Wasser, der Rest der Schildkröte ist unter Wasser.

Der Weg führt dann zur D 60 der ich nach rechts folge und nach einigen hundert Metern entlang der Straße biegt links ein gelb markierter Weg ab, der mich wieder zurück nach Goult führt. Ein wenig unterhalb von Goult mach ich schließlich Mittagspause. Die Wanderung ist eigentlich fast beendet. Ich habe aber vorher kein geeignetes Plätzchen finden können. Hier ist etwas abseits des Weges ein Steinhaufen auf dem ich Platz nehme. Im Hintergrund ist der kahle Mont Ventoux zu sehen.

 

2012-06-15 DSC03927


Es ist heute ziemlich heiß. Das Auto-Thermometer zeigt eine Außentemperatur von 29,5 °C bei der Rückfahrt an.

Die Wanderung heute war nicht sehr lange und obwohl ich relativ spät unterwegs war, komme ich schon gegen 3 Uhr wieder am Campingplatz an. Ich beschließe deshalb mal in den Ort Le Thor zu gehen. Laut Navi sind es etwa 1 km Luftlinie ins Ortszentrum.

 

2012-06-15 La Sorgue 

La Sorgue

 

Der Weg ist nicht besonders schwer zu finden, es geht aber immer der Straße entlang, Fußgängerweg gibt es hier keinen, allerdings ist kaum Verkehr. Im Ortszentrum von Le Thor gibt es eine Kirche und einen netten Torbogen. Die Runde ist schnell gemacht.

 

2012-06-15 Le Thor Eglise

Kirche

 

2012-06-15 Le Thor

Downtown Le Thor

 

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18. August 2012 6 18 /08 /August /2012 09:54

Höhenunterschied: 350 m

Höchster Punkt: 336 m

Länge: 14,6 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause) bei gemütlichem Tempo

Orientierung:.

Schwierigkeit: einige Kraxelpartien in der Schlucht, ansonsten relativ einfache Wanderung, aber lange;

Wanderführer: Rother Wanderführer Provence: Wanderung 21: Gorges de Regalon

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Die Wanderung ist ebenfalls eine Pflichtwanderung, wenn man in der Gegend ist. Ich wollte die Wanderung letztes Jahr schon machen, als ich in Pertuis Urlaub gemacht habe. Leider war die Schlucht damals gesperrt. Ich bin damals alternativ zur Ferme des Mayorques gelaufen. Der normale Lauf der Dinge ist: wenn die Schlucht erst einmal gesperrt ist, bleibt sie es für die  nächsten 10 Jahre. Kurioserweise habe ich vor dem Urlaub im Internet nach Gorges de Regalon gesucht und bin auf Seiten gestoßen, auf denen stand, dass die Schlucht seit Anfang 2012 wieder geöffnet ist, also nichts wie hin!

Das Wetter ist heute ausgezeichnet, am Montag hat es zum letzten Mal geregnet, die Schlucht sollte also trocken sein. Als ich kurz nach 10 Uhr am Parkplatz der Schlucht ankomme ist hier schon ganz schön was los. Ansonsten waren die Touristenströme bisher in diesem Urlaub überschaubar, hier ist aber ein ziemlicher Andrang. Vom Parkplatz geht es ein paar hundert Meter bis zum Eingang der Schlucht.

 

2012-06-14 Gorges du Regalon 1

Am Eingang zur Schlucht

 

Es gehen einige Gruppen vor mir wie auch hinter mir in die Schlucht. Nach kurzem Marsch entspannt sich aber die Lage in der Schlucht und ich kann mein eigenes Tempo gehen und bin weitgehend wieder für mich allein. Die Schlucht ist beeindruckend. Teilweise geht es zwischen 2 engen Felswänden hindurch. Gelegentlich gibt es leicht Kletterstellen, um kleinere Stufen zu überwinden. Die Schlucht ist ein Muss für jeden Provencewanderer. Im Gegensatz zur Schlucht des Veroncle, die ich 2009 bewandert habe, ist die Schlucht des Regalon aber deutlich kürzer, in einer halbes Stunde bin ich durch.

 

2012-06-14 Gorges du Regalon 2

2012-06-14 Gorges du Regalon 3

2012-06-14 Gorges du Regalon 4

2012-06-14 Gorges du Regalon 6


Am Ende der Schlucht stoße ich auf den GR 6/97. Der GR 6 biegt nach rechts ab und führt in Richtung Merindol. Ich gehe hier geradeaus weiter, da ich ursprünglich vorhatte über das Vallon de la Galère und die Ferme des Mayorques zurückzulaufen. Als ich dann auf einen breiten Fahrweg stoße, entscheide ich mich aber um und beschließe über Merindol zurückzugehen, da ich bereits letztes Jahr in Les Mayorques vorbeigekommen bin.

 

2012-06-14 Esel

2012-06-14 Esel 2


Ich gehe also nach rechts auf der Schotterpiste und in Richtung Merindol. Ich folge der Piste bis von rechts der Weg aus der Schlucht heraufkommt. Weiter auf dem GR führt mich der Weg zum Maison forestière de la Font de l’Orme. Ich folge weiter dem GR in Richtung Osten und komme schließlich bei einem Gehöft namens Sadaillan heraus.

 

2012-06-14 DSC03900

 

Kurz darauf verzweigen sich der GR 6 und der GR 97. Ich biege nach rechts ab und folge dem GR 6 in südöstlicher Richtung. Nach 800 m führt ein Abzweig zum Sommet du Vallon Bernard. Auf dieser kleinen Anhöhe, suche ich mir einen Felsbrocken und mache dort Mittagspause.

 

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Ich gehe anschließend wieder auf den GR zurück und steige bergab nach Merindol. Ich gehe dann zum Weiler le Petit Champeau und auf dem Weg weiter zurück zum Parkplatz.

 

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Auf dem Heimweg fahre ich wieder in Cavaillon vorbei. Ich schaue kurz beim Decathlon rein, bin aber ziemlich lustlos. Die Sachen die ich brauche habe ich eigentlich schon eingekauft und die Sachen die fehlten, hat der kleine Laden sowieso nicht. Außerdem ist die Kassenschlange ziemlich lang. Nebenan gehe ich noch zum Tanken beim Intermarché, der Preis für Super ist mittlerweile auf 1,484 € pro Liter gefallen. Der Kraftstoff sollte für die verbleibenden 2 Tage und die Rückfahrt reichen. Ich fahre anschließend westlich um Cavaillon herum und an einem Kreisverkehr steht auf einmal ein Aldi, nur dumm dass ich keinen mehr brauche …

 

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17. August 2012 5 17 /08 /August /2012 06:20

Höhenunterschied: 610 m

Höchster Punkt: 425 m

Länge: 16 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause und ohne Besichtigung der Quelle in Fontaine-de-Vaucluse) bei gemütlichem Tempo

Orientierung: man muss schon aufpassen, die Beschilderung ist eher dürftig, regelmäßig die Wanderkarte konsultieren.

Schwierigkeit: relativ einfache Wanderung, aber lange

Wanderführer: DumontActiv: Wandern in der Provence: Wanderung 6: Im Karstland der Vaucluse

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Die Wanderung von Fontaine-de-Vaucluse steht auf meinem Pflichtprogramm für diesen Urlaub. Alternativ habe ich für heute auch noch die Schlucht des Regalon im Angebot. Diese sollte man aber meiden, wenn es geregnet hat. Da es am Montag geregnet hat, entschließe ich mich, die Schlucht noch etwas trocknen zu lassen und heute nach Fontaine-de-Vaucluse zu fahren.

Im Gegensatz zu den beiden Vortagen ist das Wetter etwas besser: die Wolken sind weitgehend verschwunden. Dafür ist es etwas windiger geworden. Auf der Wanderung bin ich aber meistens vom Wind geschützt, so dass das Wetter perfekt ist.

Ich stelle meinen Wagen kurz vor dem Ortszentrum an einem kleinen Parkplatz rechts von der D25 ab. Es gab weiter vorne schon einen anderen Parkplatz, bei dem ich aber weitergefahren bin. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Der Parkplatz kostet 3,50 €. Alle anderen Parkplätze in Fontaine-de-Vaucluse sind ebenfalls kostenpflichtig und kosten dann auch alle 3,50 €.

Der Parkplatz liegt ganz gut, weil genau an diesem Punkt auch meine Wanderung anfängt. Direkt gegenüber der Ausfahrt ist ein Wanderschild, das den Weg in Richtung Saumane-de-Vaucluse ausweist, mein erstes Etappenziel. Der Weg zweigt an dieser Stelle von der D25 nach rechts ab und führt parallel zu dieser in westlicher Richtung gemächlich den Berg hinauf. Am Anfang noch asphaltiert verwandelt sich die Strecke sehr schnell in eine Schotterpiste. Nach 750 m macht der Weg eine Rechtskurve und biegt nach Norden ab. Es ist hier leider nicht eindeutig zu erkennen, dass man hier nach rechts muss, vor allem da es scheint, man könne auch geradeaus weiter laufen. In diesem Abschnitt ist der Weg meist gelb markiert.

Nach weiteren 750 m kommt eine Wegkreuzung, die auf der Karte nicht zu sehen ist. Geradeaus führt ein großer Weg weiter, hier ist man aber falsch, halblinks geht ein kleinerer Weg in Richtung Norden, dem man folgen muss. Die Wege die nach links und rechts abbiegen sind völlig falsch. Nach weiteren 750 m mündet der Weg in eine breite Schotterstraße und biegt links ab. Kurz darauf kommt ein Wegweiser. Ich laufe geradeaus weiter in westlicher Richtung. Die Piste macht eine Kurve nach links und unmittelbar darauf biegt rechts mein Weg ab, der in die Combe de Bérunguier herabführt. Der Weg führt wieder aus dieser Senke hinaus und kreuzt eine kleine Straße. Ich laufe geradeaus weiter, bis ich an einem Wegweiser ankomme.

Hier habe ich leider etwas Orientierungsschwierigkeiten und finde prompt den Weg nach Saumane-de-Vaucluse nicht. Anstatt durchs Unterholz zu robben, beschließe ich einen Umweg über Marculy zu laufen und gehe von dort aus nach Saumane-de-Vaucluse. Der Weg hier ist eigentlich auch ganz nett. Am Ortseingang kommt dann von links der Weg herein, den ich eigentlich nehmen wollte…

 

2012-06-13 Saumane-de-Vaucluse 1

2012-06-13 Saumane-de-Vaucluse 2

Saumane-de-Vaucluse


Ich gehe in den Ort. Stetig bergan geht es zur Mairie, dann nach rechts und schließlich biege ich nach rechts ab und folge einem Wegweiser zum Chateau. Die Straße macht eine Rechtskurve. Hier ist wohl der Eingang zum Chateau und einen Parkplatz scheint es hier auch zu geben. Als die Straße hier endet, geht geradeaus ein Weg weiter, der wieder hinab ins Tal führt und bei einer Betonpiste ankommt. Die Piste führt stetig bergan und transformiert sich in eine Schotterpiste, der ich bis zu einem großen Wasserreservoir folge. Ich gehe nach rechts, wo der Weg in eine große Piste mündet. Etwas 200 m Richtung Süden biegt nach einer Linkskurve ein gelb markierter Pfad ab, dem ich etwa 5 Minuten bergan folge bis ich an einen Wegweiser stoße.

 

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Von hier aus folge ich dem GR in südlicher Richtung, bis ich wieder in Fontaine-de-Vaucluse ankomme.

 

2012-06-13 Fontaines de Vaucluse

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Der Ort ist in erster Linie für die mysteriöse Quelle der Sorgue bekannt, die jeder Besucher der Gegend auf seinem Pflichtprogramm stehen hat. Vom Ort aus folge ich den Touristen bis ich bei der Quelle ankomme. Nach kurzer Besichtigung der Quelle gehe ich dann wieder zum Auto zurück.

 

2012-06-13 Quelle der Fontaine de Vaucluse

Die Quelle


Aldi die dritte: Nachdem meine bisherigen Versuche beim Aldi einzukaufen kläglich gescheitert waren, versuche ich es heute zum dritten Mal einen Aldi aufzusuchen. Den Aldi von Monteux kenne ich bereits, allerdings habe ich ihn noch nie offen gesehen. Nach Abschluss meines Ausflugs fahre ich nach Monteux. Monteux ist immer noch eine Baustelle und zum Aldi zu fahren ist relativ aufwendig, mittlerweile kenne ich mich aber in Monteux aus. Bei Aldi angekommen stelle ich fest, dass der Laden tatsächlich heute wieder eröffnet hat. Ich kaufe die mir noch fehlenden Sachen und fahre anschließend zum Campingplatz in Le Thor zurück, wo ich schließlich gegen 17:10 ankomme.

 

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16. August 2012 4 16 /08 /August /2012 21:22

Höhenunterschied: 640 m

Höchster Punkt: 704 m

Länge: 11 km

Dauer: 4 h 30 (ohne Mittagspause aber mit Abstecher nach Serre Long)

Orientierung: relativ unkompliziert, beschildert

Schwierigkeit: Wanderung mit einigen schwierigeren Stellen

Wanderführer: Les Nouveaux Guides Franck: Luberon, Monts de Vaucluse: Wanderung 6: Oppède, Bastidon du Pradon par le Vallon de Combrès, ähnliche Wanderungen werden in vielen anderen Führern auch angeboten

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Ich fahre morgens nach Oppède-les-Vieux. Im Ort selber gibt es kaum Parkmöglichkeiten, man wird aber durch Schilder direkt auf die Parkplätze etwas unterhalb des Orts geführt. Der Parkplatz kostet 3 €.

Vom Parkplatz geht ein Weg durch eine terrassenförmige Anlage in das Ortszentrum hinauf. Der Ort ist ein schönes Touristenziel, auch wenn man nicht wandert. Das Dorf ist ganz idyllisch. Es gibt eine Kirche und eine Burgruine. Zwischen Parkplatz und Ort liegt ein schöner Park. Es gibt einen Aussichtspunkt, von dem der Ausblick auch erträglich ist.

 

2012-06-12 Oppede-le-Vieux 2

2012-06-12 Oppede-le-Vieux

Oppède-le-Vieux


Auf der D 176 führt der GR in Richtung Westen. Nach wenigen Metern trennt sich der GR von der D176 und biegt nach links ab. Ich folge dem GR, der auf einer Treppe bergab geht. Der Weg führt kontinuierlich bergab bis er nach einigen hundert Metern an dem Gehöft Tombereau vorbeiführt. Der Weg schwenkt nach Süden und kommt zu einer Weggabelung. Ich lasse den GR nach rechts abbiegen und laufe geradeaus in das Vallon de Combrès.

 

2012-06-12 Vallon des combres a


Vom Regen des Vorabends sind die Büsche noch teilweise mit Wassertropfen bedeckt, so dass ich sehr vorsichtig vorangehe, um nicht nass zu werden. Der Weg steigt im Vallon de Combrès bergan. Das Vallon de Combrès ist ein recht wildes Tälchen. Der Anstieg ist teilweise felsig.

 

2012-06-12 Vallon de Combres

 

Der Weg führt stetig bergauf und verlässt über einen Felsenkessel das Vallon de Combrès.

 

2012-06-12 Vallon de Combres b

 

Es geht dann über durch eine typisch provenzalische Buschlandschaft weiter bis zu einer Straße, die für den Autoverkehr gesperrt ist. Es gibt hier die Wegmarkierung „La Jassine“ auf 688 m Höhe.

 

Ich folge der Straße nach Osten und nach 700 m kommt die Markierung „Le Pradon“ (706 m). Von hier geht der Rückweg nach Oppède-le-Vieux ab. Ich gehe aber erst ein Stück Richtung Regalon. Vorbei am Bastidon de Pradon gehe ich noch einen km nach Süden zu einem Ort der auf der Karte als Serre Long bezeichnet ist. Hier kann ich auf der anderen Seite des Luberongebirgskamms hinuntersehen. Ich mache hier auch Mittagspause.

Im Anschluss gehe ich wieder nach Pradon zurück und nehme den Rückweg nach Oppède-le-Vieux. Kurz bevor ich den Ort erreiche, bietet sich ein schöner Ausblick auf die Burgruine und die Kirche des Orts, die auf einen Felsen gebaut sind, und oberhalb des Ortes thronen.

 

2012-06-12 Oppede le vieux chateau

Oppède-le-Vieux: Kirche und Burgruine von oben

 

Ich gehe in den Ort zurück und mache noch einen Abstecher zum Felsen auf dem Kirche und Ruine stehen.

 

2012-06-12 Kirche

Kirche in Oppède-les-Vieux


 

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15. August 2012 3 15 /08 /August /2012 07:56

Höhenunterschied: 400 m

Höchster Punkt: 500 m

Länge: 7,3 km

Dauer: 3 h 30 (ohne Mittagspause) bei sehr gemütlichem Tempo, bei normalem Tempo ist die Strecke in maximal 3:00 zu bewältigen

Orientierung: man muss schon aufpassen, die Beschilderung ist eher dürftig, insbesondere am Anfang gibt es gelbe Markierungen.

Schwierigkeit: Wanderung mit einigen schwierigeren Stellen

Wanderführer: Le 100 plus belles balades en Provence; Wanderung 67: Les Rochers de Baude, ähnliche Wanderungen werden in vielen anderen Führern auch angeboten, von den Wanderungsvorschlägen dürfte diese Variante aber die beste sein

Karte: IGN 3142 OT: Cavaillon

 

Bereits am Vorabend habe ich mir überlegt, heute nach Robion zu fahren, um von hier aus die Tour des Rochers de la Baude zu machen. Gegen 9:30 fahre ich morgens ab. Über die N 100, die D 31 und die D 22 fahre ich nach Coustellet und von dort über die D2 nach Robion. Das ist zwar nicht die kürzeste Verbindung, das Navi hat hier die Tendenz mich über die Feldwege schicken zu wollen, so dass ich lieber auf der sicheren Seite bin, und den Hauptverkehrsstraßen folge.

In Robion zweige ich links von der Hauptstraße ab und fahre ins Dorf hinein bis zur Kirche. Hier gibt es eine Menge Parkplätze. Auch wenn man etwas weiter fährt gibt es Parkmöglichkeiten. In der Vorsaison ist es also völlig unproblematisch hier zu parken.

 

2012-06-11 Robion Kirche

Robion Kirche


Von der Kirche geht auch die Wanderung los. Ich gehe zuerst die Straße, die links an der Kirche vorbeiführt ein kurzes Stück bergan, bis nach rechts der Chemin du Boulon abzweigt. Auf dieser Straße gibt es die Möglichkeit zu einem Parkplatz zu fahren und von dort aus die Wanderung zu beginnen. Die Straße ist aber nicht gerade als breit zu bezeichnen.

Ich folge dem Chemin du Boulon zu Fuß. Die Straße macht zuerst eine Rechtskurve und dann eine Linkskurve. Kurz darauf geht es links ab auf einen Weg, der parallel zur Straße führt. Nach 150 m kommt links ein gelb markierter Abzweig. Hier beginnt der Aufstieg zu den Rochers de Baude.

Leider steht hier kein Schild, zum Glück ist mir bekannt, dass der Weg gelb markiert sein soll. Auf der Karte ist außerdem die source de Boulon eingezeichnet, ferner ist hier ein Picknickplatz. Beides befindet sich nach dem Abzweig. Wenn man sich nicht sicher ist, muss man erst einmal zur Quelle laufen und geht dann die 50 m wieder zurück zum Abzweig.

 

2012-06-11 Source de Boulon

Source de Boulon


Ich folge immer der gelben Markierung. Der Weg führt anfänglich steil bergan. Abschließend führt der Weg entlang der Felsen entlang.

 

2012-06-11 Rochers de la Baude a

Am Fels entlang

 

Die ganze Strecke gibt es eine schöne Aussicht auf die Ebene von Cavaillon, im Hintergrund ist der Gebirgszug der Alpillen deutlich zu erkennen. Unterhalb der Felsen ist der Picknickplatz von oben zu sehen. Vor dem Anstieg zum Sommet des Castelas steigt der Weg wieder steiler bergan. An dem kleinen Pass angekommen, mache ich Mittagspause.

 

2012-06-11 Rochers de la Baude b


Der Weg führt anschließend wieder bergab in Richtung der Gorges de Badarel. Ich steige aber nicht über die Gorges wieder ins Tal ab, sondern steige wieder bergauf in Richtung Crane de Colombier. Hier komme ich an eine Wegkreuzung mit einem Wegweiser.

 

2012-06-11 Gorges de Badarel

2012-06-11 DSC03827

 

Rechts geht es hinab in ein Tal. Geradeaus führt der Weg weiter den Kamm entlang. Ich biege hier nach links ab, um im Vallon de la Brayette wieder nach Robion zurück zu gehen. Der Weg ist deutlich zu erkennen, leider ist auf dem Wegweiser diese Richtung nicht ausgeschildert. Ich bestätige die Richtung zur Sicherheit noch einmal mit dem Kompass.

Der Weg führt gemächlich wieder bergab. Unterwegs höre ich plötzlich ein Wildschwein im Dickicht grunzen. Es scheint mich bemerkt zu haben und sucht zum Glück das weite. Ich mache mich diskret dem Weg folgend ebenfalls aus dem Staub. Das Wildschwein selber sehe ich allerdings nicht.

Die Wanderung fängt schließlich an mich zu überraschen. Ich war eigentlich davon ausgegangen, am Rückweg in einem grünen Tälchen zu machen, schließlich heißt es hier ja auch Vallon de la Brayette. Die Höhenlinien und das Profil des Geländes habe ich auf der Karte nicht genauer studiert, die Wanderbeschreibung habe ich auch nicht genauer gelesen (mache ich selten). Die positive Überraschung ist, dass die Aussicht auf dem Rückweg, der Aussicht beim Aufstieg in Nichts nachsteht.

Ich gehe entlang der Felsen entlang und genieße die Aussicht. Der Weg führt schließlich wieder bergab und trifft auf den Chemin du Boulon. Ich gehe nach Robion zurück und komme wieder auf dem Kirchplatz an.

 

2012-06-11 Robion Kirche 2


Die Temperatur ist sehr angenehm als ich beim Auto ankomme, das Fahrzeug hat sich die ganze Zeit in der Sonne stehend schön aufgeheizt. Auf der Fahrt zeigt das Thermometer dann satte 26 °C an, die ideale Temperatur für einen Sommerurlaub.

Von Robion fahre ich nach Cavaillon. Hier habe ich vor dem Urlaub einen Decathlon ausgemacht. Der Laden ist im Vergleich zu den Decathlon Märkten, die ich bis dato kannte weniger als halb so groß. Die Auswahl ist deshalb etwas eingeschränkt. Ich kaufe ein paar Gels, einen Klettergurt und ein Klettersteigset. Aus mir nicht bekannten Gründen stehen in der kleinen Kletterabteilung bei Decathlon allerdings keine Helme, merkwürdig!

Direkt neben der Einfahrt zum Decathlon findet sich die Einfahrt zum Intermarché. Die dortige Tankstelle bietet Super für 1,499 € pro Liter an. Das ist in etwa das Preisniveau, das es bei mir zu Hause auch gibt. Normalerweise ist der Kraftstoff in Frankreich immer teurer als in der Schweiz (zumindest Super). Ich habe allerdings auch nicht viele Tankstellen gesehen, die so günstigen Kraftstoff anbieten wie hier. An den meisten Tankstellen kostet der Liter Sprit über 1,60 €.

Es gibt wohl auch einen Aldi in Cavaillon. Da ich aber den Aldi in spontan nicht finde, fahre ich nach Monteux, dort soll etwa 10 km von le Thor auch ein Aldi stehen. Der Aldi ist schwierig zu finden, da ausgerechnet die Straße in welcher der Aldi ist, wegen einer Baustelle gesperrt ist. Ich kann aber irgendwie außen rum fahren und lande tatsächlich auf dem Parkplatz von Aldi.

Ich stelle das Auto ab und als ich aussteige kommt ein Arbeiter und sagt mir, dass der Aldi geschlossen ist. Ein Schock! Ich glaube er verarscht mich, schließlich steht die Tür sperrangelweit offen. Aber am Eingang hängt tatsächlich ein Anschlag, der die Schließung ankündigt. Am Mittwoch macht der Aldi wieder auf. Vermutlich hat der Aldi, da die Straße sowieso gesperrt ist, die Situation genutzt, um den Laden zu modernisieren. Dummerweise war die Fahrt hierher für die Katz.

Ich fahre schließlich nach le Thor um beim dortigen Lidl einzukaufen. Das ist etwas schade. Ich habe zwar nichts gegen Lidl, aber auf meiner Einkaufsliste standen ein paar Artikel die es eben nur bei Aldi gibt. Nach Abschluss meiner Einkaufsodyssee komme ich abends um 18 Uhr wieder beim Mobilhome an.

Der Großgrundbesitzer nebenan hat beschlossen, die Hecke seiner Domaine zu schneiden und macht den ganzen Abend Lärm mit seiner Benzinheckenschere. Gegen 19 Uhr fängt es zu meinem großen Erstaunen zu regnen an. Dabei wurde mir von Meteofrance doch für die ganze Woche perfekter Sonnenschein vertraglich zugesichert … dabei ist es gerade erst einmal Montag.

 

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14. August 2012 2 14 /08 /August /2012 05:59

Ich habe mir ausgerechnet, dass ich etwa 7 Stunden Fahrzeit benötige. Ich fahre um Punkt 10:00 los, müsste also gegen 17:00 in le Thor ankommen. Ich variiere ein wenig die Reiseroute. Normalerweise fahre ich auf der Autobahn nach Genf und anschließend über nach Frankreich weiter. Heute fahre ich ein paar km hinter dem Flughafen von der Autobahn ab und dann nach Chancy (GE). Ich war bereits im Mai einmal in Chancy, weil ich dort einen Orientierungslauf hatte, deshalb bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen so zu fahren. Die Ortsdurchfahrt von Chancy sowie die Strecke bis zur Grenze sind relativ eng, so dass hier Vorsicht angesagt ist.

Der Vorteil dieser Route ist, dass es auf der Straße zwischen Chancy und Vallery keinen Grenzposten gibt. Es gibt deshalb auch keinen Stau. Insbesondere in der Gegenrichtung scheint mir diese Route sehr interessant zu sein, denn manchmal entsteht eine Wartezeit am Grenzübergang an der Autobahn bei der Einreise in die Schweiz, insbesondere wenn viel Verkehr ist. Es finden zwar meist auch dort keine Grenzkontrollen statt, aber ich glaube es wird überprüft, ob auch jeder seine Autobahnvignette hat.

Um die Maut zu sparen fahre ich heute größtenteils auf der Landstraße, was zeitmäßig kein Problem ist. Ich fahre von Vallery nach Frangy und stoße dabei einige Kilometer vor Frangy auf die Route, die ich sonst immer fahre. Ich fahre über Rumilly nach Gresy-sur-Aix. Meine beiden Lieblingsgeschäfte haben heute leider geschlossen. In Gresy-sur-Aix wechsle ich auf die Autobahn. Die Maut kostet für das kurze Stück bis Chambery lediglich 1,40 €, es geht aber deutlich zügiger als ein Fahrt durch Aix-les-Bains. Ich fahre dann auf die Autobahn in Richtung Grenoble und dort die letzte freie Ausfahrt wieder raus, um dann parallel zu Autobahn auf der N90 in Richtung Grenoble die Landstraße zu benutzen. Bei Crolles wechsele ich wieder auf die dann kostenfreie Autobahn und über die Südumgehung von Grenoble weiter zur Autobahn in Richtung Sisteron. Ich folge dieser Autobahn und fahre auf der letzten freien Abfahrt nach Vif von der Autobahn ab. In Vif wechsle ich dann auf die N 75 in Richtung Sisteron.

Gegen 1 Uhr mache ich Mittagspause. Ich bin ziemlich müde. Die Fahrt ist ziemlich anstrengend. Offensichtlich stecken mir der 10 km Lauf vom Freitagabend und die beiden Orientierungsläufe am Vortag noch in den Knochen.

Kurz nach der Pause fängt es an zu regnen. Der Regen wird mich noch eine ganze Zeit begleiten, erst in Vaison-la-Romaine hört der Regen auf. Ich fahre auf der gewohnten N 75 weiter in Richtung Süden und biege in Serres rechts auf die D 994 Richtung Nyons ab. Von dort geht es über Vaison-la-Romaine und an Carpentras vorbei zum Camping Jantou in le Thor.

Im Mobilhome steht ein Fernseher, die Aktivierung kostet aber eine Gebühr von 45 € pro Woche und 75 € für 2 Wochen. Ein Fernseher wäre anlässlich der Fußball-EM sicherlich nicht schlecht, aber angesichts des Preises und der Tatsache, dass ich sowieso keine Zeit habe, ist die Entscheidung ziemlich einfach. Es wäre in diesem Fall vorteilhafter gewesen ein größeres Mobilhome zu mieten, das bereits serienmäßig mit Fernseher ausgestattet ist.

 

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13. August 2012 1 13 /08 /August /2012 07:44

Ich habe die Entscheidung über meinen Urlaubsort für den Juni-Urlaub bis zur letzten Minute aufgeschoben. Am Freitag, 2 Tage vor der Abfahrt, reserviere ich letztendlich ein Mobilhome über Franceloc am Camping Le Jantou in Le Thor. Alternativ, hatte ich mir überlegt, eine Woche zu Hause zu verbringen und Wanderungen in meiner näheren Umgebung zu machen. Als ich den Wetterbericht ansehe, ist die Entscheidung ganz einfach. In der Urlaubswoche ist es bei mir wolkig und regnerisch. In Le Thor hingegen ist eine Woche strahlender Sonnenschein angesagt.

Die letzten beiden Jahre habe ich den Juniurlaub im Vercors verbracht. Auch dieses Jahr habe ich die Überlegung angestellt, dort zu wandern. Es gab allerdings zwei Gründe, dieses Mal den Urlaub nicht auf dem Hochplateau des Vercors zu verbringen. Zum einen muss man etwa Glück mit dem Wetter haben: bei schlechtem Wetter können die Temperaturen ziemlich schattig werden, zum anderen habe ich bereits geplant im Juli eine Woche in Gresse-en Vercors zu verbringen.

Ich miete über Franceloc ein Mobilhome Moon + für eine Woche. Die Mobilhomes werden hier wochenweise von Samstag bis Samstag, Sonntag bis Sonntag oder Mittwoch bis Mittwoch angeboten. Das Moon+ ist ein eher kleines Mobilhome für maximal 3 Personen. Immerhin besitzt es eine Terrasse. Für den einwöchigen Aufenthalt im Juni muss ich einschließlich der Reservierungsgebühr und der Taxe de Sejour etwa 230 € bezahlen.

Ich fahre dieses Mal von Sonntag bis Sonntag. Die Anfahrt am Sonntag hat den Vorteil, dass es relativ wenig Verkehr gibt. Es läuft alles ziemlich flüssig. Im Gegenzug hat weder bei der Hinfahrt, noch bei der Rückfahrt ein Decathlon oder Aldi geöffnet. Ich muss deshalb während dem Urlaub zum Decathlon fahren. Dieses Mal möchte ich mir eine Klettersteigausrüstung zulegen.

Es geht dieses Mal allerdings auch nicht anders. Am Samstag möchte ich noch zwei Orientierungsläufe bestreiten. Morgens findet in La Sagne (NE) ein Lauf statt, der für den Coupe Vaudoise zählt. Da ich an einigen Rennen im September wegen Terminüberschneidungen mit Trophée Lausannois Rennen nicht teilnehmen kann, ist es für mich wichtig an diesen Lauf mitzunehmen. Die Beine sind zwar nicht mehr ganz frisch, da ich am Vorabend an dem 10 km Rennen A Travers Romanel teilgenommen habe. Letztlich komme ich aber ganz gut durch. Nach dem Rennen in La Sagne fahre ich nach Hause. Nicht weit weg davon fahre ich nach Bonmont, wo ich am Nachmittag auch noch an dem dortigen Orientierungslauf teilnehme.

 

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